{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/69dded2f5648be6c06584e68?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Don't mess around with Leo","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1776151805169-fd6080f1-a542-4756-a435-850b550a5910.jpeg?height=200","description":"<p>260415PC Don’t mess around with Leo</p><p>&nbsp;Mensch Mahler am 15.4.2026</p><p>Zwischen US-Präsident Donald Trump und Papst Leo XIV. ist im April 2026 ein öffentlicher und bisher beispielloser Schlagabtausch entbrannt. Auslöser waren päpstliche Friedensappelle im Kontext des Irankriegs sowie eine umstrittene KI-Darstellung Trumps als Jesus-Figur.&nbsp;</p><p>In mehreren Beiträgen auf seiner Plattform&nbsp;<em>Truth Social</em>&nbsp;griff Trump das Kirchenoberhaupt scharf an: Er bezeichnete den Papst als „schrecklich“ in Bezug auf Außenpolitik und „schwach“ im Umgang mit Kriminalität. Er betonte zudem, er sei „kein Fan“ von Leo XIV.</p><p>Trump behauptete, Leo XIV. sei nur Papst geworden, weil er US-Amerikaner sei und man im Vatikan geglaubt habe, ein Amerikaner könne besser mit ihm umgehen. Er forderte den Papst auf, „dankbar“ zu sein und sich nicht wie ein „Politiker der radikalen Linken“ zu verhalten.</p><p>Trump teilte ein KI-generiertes Bild, das ihn selbst in einer Jesus-ähnlichen Pose darstellte, was massive Kritik in der katholischen Kirche und sogar in den eigenen Reihen auslöste.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Papst, der zum Zeitpunkt der Eskalation eine mehrtägige Reise durch Afrika antrat, reagierte ungewohnt deutlich:</p><p>Er erklärte auf dem Flug nach Algerien: „Ich habe keine Angst vor der US-Regierung“ und werde sich nicht einschüchtern lassen.</p><p>Leo XIV. betonte, er sei kein Politiker, sondern verkünde die Botschaft des Evangeliums. In Anlehnung an die Bergpredigt konterte er mit den Worten: „Selig sind die Friedfertigen“.</p><p>Er wies Trumps Kritik zurück und stellte klar, dass seine Friedensrufe kein persönlicher Angriff seien, sondern die grundsätzliche Haltung der Kirche zum Krieg widerspiegeln.</p><p>&nbsp;</p><p>Trump kennt in seiner narzisstischen Hybris offenbar keine Grenzen. Vielleicht sollte sich der US-Präsident einmal von seinen religiösen Beraterinnen die Bibel vorlesen lassen.&nbsp;„Hochmut kommt vor dem Fall“&nbsp;steht in Sprüche 16,18. Bedeutet, dass übertriebene Arroganz, Selbstüberschätzung oder Überheblichkeit oft zu einem jähen Scheitern oder einer Blamage führen.&nbsp;Blamiert hat er sich reichlich. Der Fall steht noch aus, lässt aber sicher nicht mehr lange auf sich warten.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}