{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/63edf9f86d1cc500111dc3fd?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Tyrannen in Turnschuhen","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/show-cover.png?height=200","description":"<p><strong>230217PC Das „P-Wort“</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 17.02.2023</strong></p><p><br></p><p>Um es gleich zu sagen: Friedrich März war nie mein Freund, er ist es nicht und wird es wohl auch nie werden. Der arrogante Sauerländer teilt aus, wo er nur kann. Wenn er aber einmal etwas einstecken sollte, ist er mimosenhaft empfindlich und humorlos.&nbsp;</p><p>Wenn Friedrich März allerdings offen ausspricht, was viele beobachten, denken und nicht auszusprechen wagen, weil sie dann von der Sittenpolizei der politisch korrekten abgewatscht würden, habe ich einen gewissen Respekt vor ihm.</p><p>Sie ahnen es schon: es geht um das P-Wort. Bei Markus Lanz nannte März das beim Namen, was jeder weiß, zumal wenn er oder sie in Berlin wohnt. Die Jungs aus Familien aus dem arabischen Raum sind mit dem Begriff Pascha völlig unzureichend charakterisiert. Pascha war im osmanischen Reich ein Ehrentitel. 1996 erschien ein Buch von Annegret Weikert, welches das Phänomen der kleinen Paschas besser tituliert: Tyrannen in Turnschuhen. Dabei tyrannisieren diese Rotzlöffel (sorry, Wording-Sittenpolizei) Eltern, Geschwister, Lehrer, Mitschülerinnen, den Kiez – kurzum alles, was sich in ihrer Umgebung bewegt. Das Problem dabei ist, dass es in Familien aus dem türkisch-arabischen Raum mehr Exemplare dieser Gattung gibt als im Durchschnitt. Das zu benennen sei rassistisch, meinen die politisch-korrekten. Das ist genauso, wie jede Kritik an der israelitischen Außenpolitik sofort als antisemitisch gebrandmarkt wird.&nbsp;</p><p>Also, Friedrich der Große: ruhig mal sprachlich Kante zeigen. Aber an den richtigen Stellen. Immerhin wird dadurch ein gesellschaftlicher Diskurs ausgelöst.&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}