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Anekdotisch Evident. Kultur und Wissenschaft durchs Prisma der Plauderei
Schweigen und Gewissen
Schweigen
Das Schweigen hat einen schlechten Ruf. Wer nicht mit der Sprache rausrückt, hat ein Vertrauensproblem, wer Dinge für sich behält, gilt als egoistischer Eigenbrötler. Opfer schweigen aus Scham, Täter werden schweigend geschützt. Ist Schweigen also etwas, das unbedingt überwunden gehört? Alexandra versucht sich an einer Ehrenrettung des Schweigens. Denn gerade im Ungesagten, das jede Konkretisierung verweigert, kann Heilungspotenzial stecken.
Gewissen
Immer alles richtig zu machen, sich nichts zu Schulden kommen zu lassen: Das gute Gewissen entlastet und versichert uns, im Sinne der Gemeinschaft zu handeln. Aber Vorsicht! Denn das gute Gewissen muss keineswegs das Ergebnis moralisch richtigen Handelns sein. Katrin findet dazu Erhellendes bei Hannah Arendt und zeigt auf, wie trügerisch das "gute Gewissen" sein kann. Und wie manipulierbar ein schlechtes Gewissen uns macht.
Shownotes:
- Perlentaucher: Judith Hermann - Wir hätten uns alles gesagt
- taz: Carol and the End of the World
- Schöffling Verlag: Jana Scheerer - Die Rassistin
- Hannah Arendt und die Banalität des Bösen (NDR)
- Andrea Schüller über den Gewissensbegriff bei Hannah Arendt (Dissertation an der Fernuni Hagen)
- Hannah Arendt.net: Das Böse, das die Weltordnung als solche verletzt
- Anne Rabe: Die Möglichkeit von Glück (Klett-Cotta)
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79. Unterschiede
59:20||Ep. 79Ein Krokodil unterm Bett bleibt im Kopf. Ein ganz normaler Schultag nicht. Aber warum lieben wir Unterschiede in Geschichten und tun uns mit ihnen im echten Leben oft so schwer?Wir sprechen über das Unterscheiden, Vergleichen und Bewerten. Über Unterschiede, die neugierig machen, und solche, die Menschen auf Abstand halten. In Bourdieus „feinen Unterschieden“ spielen sie eine dunkle Rolle: Sie halten Klassen-Grenzen aufrecht und zementieren die soziale Ungleichheit. In der vergleichenden Erziehungswissenschaft oder in der Internationalen Politik sind Unterschiede oft er Anfang für neue Ideen. Wir können von anderen lernen, wie wir unsere eigene Gesellschaft anders, besser gestalten. Gleichzeitig sind Unterschiede anstrengend! Wie sollen wir Menschen verstehen, die zum Beispiel Zuneigung anders ausdrücken als wir selbst? Was passiert, wenn die eigenen Deutungsmuster nicht mehr funktionieren? Genau hier beginnt echte Empathie. Dann und dort, wo wir aufhören, uns selbst und unsere eigenen Muster im Gegenüber zu suchen.Außerdem diskutieren wir, ob KI-Texte ausgerechnet das glattbügeln, was Denken und Lernen interessant macht: Irritation, Eigenwilligkeit und Widerspruch.Wir brauchen euch!Damit es anekdotisch evident auch in Zukunft jeden Monat gibt, brauchen wir eure Unterstützung: Ein Abo bei Steady oder direkte Zuwendungen auf unser Konto halten das Angebot am Leben. Vielen Dank an alle, die mit ihrem Beitrag bereits dazu beitragen <3Links und HintergründeSuhrkamp: Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraftrowohlt: Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht Sitte und Sexus der FrauS. Fischer Verlage: Max Horkheimer und Theodor W. Adorno: „Dialektik der Aufklärung“ Francke: Gary Chapman: „Die 5 Sprachen der Liebe“ Droemer: Matt Haig: „Die Mitternachtsbibliothek“ Wikipedia: Vergleichende Politikwissenschaft GEO: Neurodivergenz: Angepasst, aber erschöpft: Was hinter Masking stecktMetzler Lexikon Philosophie: Intersubjektivität
78. Natur
01:02:18||Ep. 78ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentUnser Verhältnis zur Natur ist von Widersprüchen geprägt: Als Kinder entdecken wir eine magische, sinnliche Welt voller Geheimnisse, lernen jedoch bald, dass Natürlichkeit auch für Triebe, Gewalt und Unberechenbarkeit stehen kann. Als Menschheit mussten wir lernen, die Natur zu beherrschen, um unser Überleben zu sichern. Sie ist auszubeutende Ressource, gleichzeitig verklären wir sie als Sehnsuchtsort, als Gegenwelt zur Zivilisation und Religionsersatz.Angesichts von Klimakrise und Artensterben fragen Katrin und Alexandra, was wir eigentlich meinen, wenn wir über Natur sprechen. Gibt es ein "Zurück zur Natur"? Und wie könnte ein Verhältnis aussehen, in dem wir Natur nicht nur ausbeuten oder bewundern, sondern uns als Teil von ihr begreifen?Wir brauchen euch!Damit es anekdotisch evident auch in Zukunft jeden Monat gibt, brauchen wir eure Unterstützung: Ein Abo bei Steady oder direkte Zuwendungen auf unser Konto halten das Angebot am Leben. Vielen Dank an alle, die mit ihrem Beitrag bereits dazu beitragen <3Links und HintergründeEZB-Umfrage: Entwürfe für neue Euro-BanknotenGrundbegriffe Naturphilosophie: NaturzustandJean-Jacques Rousseau: Über den Ursprung der Ungleichheit unter den MenschenWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/NaturWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/VogelbeobachtungWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/RomantikWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/OntologieWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/WissenschaftstheorieWikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_fittestPlanet Wissen: https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/nationalsozialistische_rassenlehre/pwievordenkerdernsrassenlehre100.htmlWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_(Philosophie)Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Nature_versus_nurtureRousseau, Emile: https://www.textem.de/index.php?id=443Uni Freiburg: https://uni-freiburg.de/wie-waelder-der-gesundheit-nutzen-koennen/bpb: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/305893/natur-als-rechtssubjekt/Wem gehören „Global Commons“? https://internationalepolitik.de/de/wem-gehoeren-die-global-commonsWikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/CommonsGriechenland: Innerhalb von 50 m der Küstenlinie gehört das Land zum öffentlichen Vermögensbestand (dominionio pubblico) und ist nicht privatisierbar.Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_TheorieYouTube: Odysseus in der Dialektik der AufklärungMatthes & Seitz: Sumana Roy: Wie ich ein Baum wurdeSüddeutsche Zeitung: Lasst alle Hoffnung fahren!wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_TheoriePilze als Baustoff: https://www.gebaeudeforum.de/realisieren/baustoffe/nachwachsende-rohstoffe/pilze/Anders Levermann: Faltung der Welt: https://faltungderwelt.deNature: https://www.nature.com/articles/s41467-021-26488-1Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Silent_Spring
77. Dankbarkeit
56:48||Ep. 77ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentDankbarkeit begegnet uns auf Kalenderblättern und Teebeuteletiketten, verkauft leere Hefte als ultimatives Selbstoptimierungstool und verspricht Wohlgefühl und "inneren Reichtum". Auf den ersten Blick ein undankbares Thema für unser streitbares Format! Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Dank sich früher weniger auf ein inneres Erleben bezog als auf die Verwaltung von Schuldigkeiten; von Opfergaben über Gegengaben bis hin zur Vergeltung. Wer Dank empfängt, steht in einer Verbindung zu jemandem, und diese Verbindung kann verpflichten. Wer erinnert sich nicht an das Unbehagen, sich als Kind bei der Tante für den Kratzpullover bedanken zu müssen oder fürchtet den Vorwurf, "undankbar" zu sein, wenn er sich nicht einer Autorität unterwirft?In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra über Dankbarkeit, Schuld und Gegenseitigkeit und den Unterschied zwischen echter Anerkennung und erzwungener Höflichkeit.Helft uns dabei, diesen Podcast zu produzierenAnekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady, dort bekommt ihr auch einen eigenen werbefreien Feed.Shownotes:Studie: Undervaluing Gratitude: Expressers Misunderstand the Consequences of Showing AppreciationMeta-Studie: The effects of gratitude interventions: a systematic review and meta-analysisDumont: Meg Josephson: Bist du sauer auf mich? Wie du aufhörst, anderen gefallen zu wollen, und endlich dein Leben lebstWikipedia: PaideiaRealClearDefense: USAID and the Erosion of U.S. Soft Power
76. Erwachsensein
01:01:36||Ep. 76ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentLange aufbleiben, unbegrenzt Taschengeld und jeden Tag Pizza: Hört man sich unter kleinen Menschen um, ist Erwachsensein ein erstrebenswerter Zustand, der gar nicht schnell genug erreicht werden kann. Doch spätestens, wenn die erste Steuererklärung ansteht, das Geld knapp wird und die Tellerberge bis zur Decke reichen, gerät das „Erwachsenwerden“ zu einer Bedrohung. Dabei gilt längst nicht nur als erwachsen, wer mit Mitte 20 Haus und Familie hat. Vielmehr haben sich die Erwartungen an "den Erwachsenen" in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verschoben. Ist Erwachsenwerden überhaupt noch eine sinnvolle Kategorie, wenn die wirtschaftliche Verhältnisse den Auszug von Zuhause irrational machen und 50-jährige die gleichen Sneaker tragen und Mangas lesen wie 12-jährige? In dieser Folge sprechen wir über Adulting, Infantilisierung, Mündigkeit und die Frage, ob das Ideal der Reife jemals erreicht werden kann.Helft uns dabei, diesen Podcast zu produzierenAnekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady, dort bekommt ihr auch einen eigenen werbefreien Feed.Links und HintergründeFrançois Jullien: Ein zweites LebenWikipedia: Mündigkeit (Philosophie)PlusPedia: Pädagogische MündigkeitWikipedia: Erlernte Hilflosigkeit
75. Optimismus
56:41||Ep. 75ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentIn der Post-Corona-Welt hat der Optimismus es wahrlich nicht leicht: Angesichts von Klimakrise, politischem Wahn und Zukunftsängsten (z.B. rund um Künstliche Intelligenz) scheint Resignation näher zu liegen als fröhliche Zuversicht. In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra über die Auswirkungen, die eine optimistische bzw. eine pessimistische Haltung auf politische Entscheidungen und gesellschaftliches Handeln haben kann. Ist Optimismus naiv? Bloßes Wunschdenken? Eine denkfaule Flucht ins "Alles wird gut"? Oder kann es auch ein mutiger Akt sein, trotz fehlender Gewissheiten an der Möglichkeit zur Gestaltung festzuhalten?Helft uns dabei, diesen Podcast zu produzierenAnekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady, dort bekommt ihr auch einen eigenen werbefreien Feed.Links und HintergründeGunter Dueck: https://www.omnisophie.com/ Wikipedia: Optimismus https://de.wikipedia.org/wiki/OptimismusToday Explained: https://megaphone.link/VMP9821210048 Jamil Zaki: https://www.klett-cotta.de/produkt/jamil-zaki-hoffnung-und-skepsis-9783608124491-t-9237Toxic Positivity: https://www.psychologytoday.com/us/basics/toxic-positivity Wikipedia: Learned Optimism https://en.wikipedia.org/wiki/Learned_optimism Süddeutsche: Gastbeitrag von Florence Gaub: Die Zukunft war schon immer scheißeWikipedia: Dialektik der AufklärungOptimism Bias: https://theoptimismbias.blogspot.com/Optimism Bias gibt es nicht: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5344342/ auch empfehlenswert zu diesem Thema: https://www.deutschlandfunkkultur.de/jane-mcgonigal-zukunft-100.html Klimaziel Zustimmung, Erreichung Pessimismus: https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/klimaneutralitaet-2045-breite-zustimmung-in-der-bevoelkerung-aber-massive-zweifel-an-der-umsetzbarkeit Independent: Anxiety around AI is growing rapidlyHotel Matze: Philosoph Markus Gabriel: KI, Gefühle, MachtWochendämmerung mit Raul Krauthausen: https://wochendaemmerung.de/ruinoese-empathie-und-ki-als-gamechanger-mit-raul-krauthausen/
74. Prüfungen
56:18||Ep. 74ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentPrüfungen begleiten uns durchs ganze Leben. In der Schule dienten sie dazu, Leistung zu messen, Wissen zu überprüfen und Vergleichbarkeit herzustellen. Doch wenn man genau hinschaut, merkt man, dass Prüfungen oft etwas ganz anderes messen als Kompetenz, und ihre Wirkung weit über das Ergebnis hinausreicht.In dieser Folge sprechen Katrin und Alexandra nicht nur über den Impact von Leistungsprüfungen, sondern auch über die alltäglichen Prüfungen im Job, in zwischenmenschlichen Situationen oder auf Social Media. Wir werden ständig bewertet und bewerten uns selbst. Rankings, Scores und Feedbacksysteme geben zwar Orientierung, indem sie Komplexität reduzieren, aber oft auf eine sehr entmenschlichende Weise. Wie gehen wir um mit einem System, das uns ständig misst, vergleicht und unseren Wert an Zahlen festmacht?Unterstützt uns!Anekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady, dort bekommt ihr auch einen eigenen werbefreien Feed.ShownotesWikipedia: PrüfungEsquire: Warum der Intelligenz-Test nichts über die Intelligenz aussagt - br: Laut Studien spricht nichts für ExenSchool of Life: You should finally leave schoolWikipedia: Frau HollePrüf! Andreas Gelhard: Foucualts Analyse von Prüfungsformen (PDF)
73. Kontext
01:00:22||Ep. 73ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentKontext ist ganz entscheidend dafür, wie wir Aussagen und Handlungen, Sachverhalte und Ereignisse bewerten. Ohne Kontext sind weder faire Urteile noch mündige Entscheidungen möglich. Warum blenden wir ihn dennoch so häufig aus? Katrin hat ein paar psychologische und evolutionsbiologische Erklärungen dafür. Wir sprechen darüber, warum Kontext der Funktionslogik von Social Media widerspricht und warum Journalismus so häufig an seinen eigenen Ansprüchen scheitert. Alexandra sieht Kontext zudem als etwas, das in Begegnungen zwischen Menschen entsteht, in Subkulturen und in der Kunst, und dessen interaktive Schaffung ein Ausdruck von Freiheit ist. Könnte die Gesellschaft gerechter und gelassener sein, wenn wir Kontext ernster nehmen würden?Unterstützt uns!Anekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady.Shownotes:Diskursmonitor: Glossar: KontextualisierenPodcast: Die WochendämmerungCICERO: Der Dreck bleibt haften: Interview mit Marie-Luise Vollbrechttaz: Rechtes Internet feiert die "Ostmulle"Wikipedia: Resting Bitch FaceWikipedia: BitchDeutschlandfunk: Behemoth im PorträtRevolvermag: Twin Temple: Satanic Doo-WopSein und Streit (Podcast): Hartmut Rosa über schwindende SpielräumeWind und Wurzeln: Wie wir Scheindebatten und Tibalismus stoppenHanser: Bernhard Pörksen: Zuhören
72. Spaltung
56:36||Ep. 72ACHTUNG NEUE KONTONUMMER: GLS BankKontoinhaberin: hauseins UGIBAN: DE17 4306 0967 1409 3236 00BIC: GENODEM1GLSVerwendungszweck: anekdotisch evidentMisstrauen gegen die Nachbarn, Entfremdung in der Familie, langjährige Freundschaften, die über Meinungsverschiedenheiten zerbrechen: Seit der Corona-Pandmie machen wir soziale Erfahrungen, die wir als Ausdruck gesellschaftlicher Spaltung deuten. Dabei kommen soziologische Studien zu gänzlich anderen Befunden, die Gesellschaft sei gar nicht so gespalten, wie es uns scheint. Im Gespräch denken wir über diesen scheinbaren Widerspruch nach und beleuchten die Hintergründe unterschiedlicher Wahrnehmungen. Lässt sich gegen Spaltungstendenzen und Polarisierung überhaupt etwas tun? Während Katrin dafür plädiert, Kategorien von „Entweder/Oder“ fallen zu lassen und sie durch „Sowohl als auch“ zu ersetzen, fragt Alexandra, ob Demokratie mit ihrem Anspruch auf Integration und Partizipation der „Massen“ ohne Polarisierung überhaupt möglich ist. Unterstützt uns!Anekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt – ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck „anekdotisch evident“) oder mit einem Abo bei steady.Shownotes:Suhrkamp: Steffan Mau, Thomas Lux & Linus Westheuser: TriggerpunkteDIW / Marcel Fratzscher: Wie gespalten ist Deutschland wirklich?Quarks: Hass, Wut und Spaltung: Driften wir immer weiter auseinander?Suhrkamp: Nils Kumkar: Polarisierung. Die Ordnung der PolitikWikipedia: Cleavage-TheorieBundeszentrale für politische Bildung: Lassen sich Parteien noch klassifizieren?ISI / Fraunhofer: Wie gespalten ist die deutsche Gesellschaft – und was bedeutet das für die Transformationsbereitschaft der Energie- und Mobilitätswende?Wind und Wurzeln: Gegen die gesellschaftliche Spaltung: Wie wir Scheindebatten und Tribalismus stoppenYoutube / TED: That Open Secret About Political Polarization | Jake Teeny
71. Naivität
01:00:00||Ep. 71Katrin bezeichnet sich selbst ganz bewusst als naiv, weil sie sich entschieden hat, an das Gute im Menschen zu glauben. Alexandra hegte stets einen tiefen Argwohn gegen die Naiven, vielleicht aus Neid auf jene, die so unbeschwert vertrauen dürfen. In dieser Folge fragen wir uns, welche Arten von Naivität es gibt und ob Naivität wirklich mit Dummheit gleichgesetzt werden kann. Ist Naivität nicht auch eine Art von Mut? Wer kann es sich leisten, naiv zu sein? Und warum glauben wir so oft, dass Naive "selbst Schuld" sind, wenn Sie enttäuscht oder über den Tisch gezogen werden?Unterstützt uns!Anekdotisch evident kostet im Moment mehr, als es über Crowdfunding einbringt - ihr könnt uns dabei helfen, das zu ändern. Damit es anekdotisch evident weiterhin gibt. Am besten direkt an hauseins (Verwendungszweck "anekdotisch evident") oder mit einem Abo bei steady.Links und Hintergründe* Guardian: https://www.theguardian.com/technology/2025/sep/20/parents-outraged-meta-uses-photos-schoolgirls-ads-man * Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Epstein * Der Standard: https://www.derstandard.at/story/3000000297061/konstantin-wecker-hatte-laut-medienbericht-63-jaehrig-ein-verhaeltnis-mit-minderjaehriger* BKA: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Kinderpornografie/Kinderbilder_Netz/Kinderbilder_Netz_node.html* Der siebte Tag: Das Rätsel der Milchflasche https://steady.page/de/nminkmar/posts/1d9a9845-511f-49a2-aa5c-b2ba01a350d9* Wikipedia: Naive T-Zellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Naive_T_cell * Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Naivit%C3%A4t* Sarah Kuttner: Mama und Sam https://www.fischerverlage.de/buch/sarah-kuttner-mama-sam-9783103977417* Guardian: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2025/nov/11/seven-sly-savage-stages-of-a-romance-scam * Was es ist von Erich Fromm https://www.planetlyrik.de/lyrikkalender/erich-frieds-gedicht-was-es-ist/* Das pädagogische Paradox: https://www.ausbilder-plus-akademie.de/das-paedagogische-paradox/