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Alte Schule - Die goldene Ära des Automobils

Best of Alte Schule, Folge 16: Kurt Ahrens und Ecki Schimpf

Ein deutsches Rennfahrerunikum: Kurt Ahrens – der erste Sieger eines Rennens im Porsche 917 – hatte die Chance auf ein Formel-1-Cockpit. Doch statt Ruhm und Weltkarriere wählte er Familie, Bodenständigkeit und sein Leben in Braunschweig. Gemeinsam mit Journalist Ecki Schimpf, einem seiner engsten Freunde, blickt er zurück auf diese unglaubliche Entscheidung und eine Karriere, in der er sich mit Größen wie Jackie Stewart, Jochen Rindt und Graham Hill messen konnte.

Zum Abschluss erklärt Wolfgang Blaube als „Dr. Klugscheißer“ noch, welche Marke wirklich die älteste Automarke der Welt ist – und warum Mercedes es eben nicht ist.


Das Best of Alte Schule wird präsentiert von der Oldtimer Markt – Europas größte Zeitschrift für klassische Autos und Motorräder.

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  • 357. Charlie Beck – Vom Opel-Werksfahrer zum Gegner von Sébastien Ogier

    01:28:18||Ep. 357
    Charlie Beck hatte einen sicheren Beruf, eine junge Familie – und trotzdem einen Traum: Rallyefahren.Nach ersten Erfolgen im Slalomsport steigt er 1982 mit bescheidenen finanziellen Mitteln in den Opel-Kadett-Cup ein. Ein Jahr später gewinnt er fünf von zehn Läufen und damit den Cup. Opel gibt ihm seine Chance im Deutschen Opel Team – und Beck wird bei seinem ersten Einsatz mit dem neuen frontgetriebenen Kadett GTE auf Anhieb Gesamtfünfter.Plötzlich steht er mitten im deutschen Werks-Rallyesport der 1980er-Jahre. Er fährt gegen Kalle Grundel, Sepp Haider und Erwin Weber, erlebt Jochen Berger und das Opel-Team aus nächster Nähe und bekommt sogar die Möglichkeit, rund 20 Rallyes im Jahr zu bestreiten. Doch Beck ist inzwischen selbstständiger Steuerberater und Familienvater – und entscheidet sich gegen den bedingungslosen Weg zum Rallyeprofi.Wir sprechen über eine turbulente Zeit bei Opel, über technische Probleme, Teamstrukturen und den zunehmenden Druck auf einen Werksfahrer. Charlie erzählt von schweren Unfällen, seinem spektakulären letzten Einsatz für Opel und davon, wie schnell sich die Stimmung in einem Werksteam verändern kann.Doch aufhören kann er nicht. Nach dem Ende bei Opel gewinnt er den Peugeot-Löwenpokal und kehrt in die Deutsche Rallye-Meisterschaft zurück. Später folgt Volkswagen: zunächst mit dem Golf GTI, schließlich mit dem Rallye Golf G60 – einem Auto, das für Charlie bis heute zu den Höhepunkten seiner Karriere gehört.Und während andere Fahrer ihre Karriere irgendwann beenden, beginnt Charlie Beck später praktisch noch einmal von vorn. Mit Ende 40 gewinnt er den Schweizer Peugeot-Cup und wird Schweizer Vizemeister. Danach stellt er sich im französischen Peugeot-Markenpokal einer Horde junger Nachwuchsfahrer – und trifft dort unter anderem auf einen gewissen Sébastien Ogier. Charlie erlebt aus nächster Nähe, wie aus dem zunächst noch unscheinbaren Franzosen innerhalb kürzester Zeit ein nahezu unschlagbarer Fahrer wird.Auch mit 60 ist noch nicht Schluss: Mit seinem „Projekt 60+“ will Beck zeigen, dass Alter und Geschwindigkeit sich nicht zwangsläufig ausschließen.Ein Gespräch über Opel, Peugeot und Volkswagen, den Rallye Golf G60, große Talente und harte Rückschläge – und über einen Mann, der vielleicht noch viel weiter hätte kommen können, wenn er für den Motorsport alles andere aufgegeben hätte.
  • 356. Herbert Schnitzer junior – Aufgewachsen im Motorsport

    01:36:26||Ep. 356
    Herbert Schnitzer junior ist mit dem Motorsport aufgewachsen. Sein Vater Herbert Schnitzer, seine Onkel Charly und Dieter Lamm, die Mechaniker und Rennfahrer von Schnitzer Motorsport gehörten für ihn schon als Kind ganz selbstverständlich zum Alltag. Roberto Ravaglia, Joachim Winkelhock, Johnny Cecotto oder Steve Soper waren keine unerreichbaren Stars, sondern Menschen, denen er im Fahrerlager begegnete.Trotzdem sollte sein eigener Weg nicht einfach direkt in den Familienbetrieb führen. Herbert studierte Fahrzeugtechnik, sammelte Erfahrungen bei BMW Motorsport, Phoenix Racing und anderen Stationen und arbeitete als Ingenieur, bevor er nach Freilassing zurückkehrte. Dort übernahm er zunehmend Verantwortung und sollte schließlich die Nachfolge des legendären Charly Lamm antreten.In diesem sehr persönlichen Gespräch erzählt Herbert von einer außergewöhnlichen Familie und davon, warum Schnitzer Motorsport über Jahrzehnte weit mehr war als nur ein erfolgreiches Rennteam. Er spricht über Charlys Perfektionismus, Dieters unglaubliches Organisationstalent und seinen Vater Herbert als Ruhepol der Mannschaft. Über große Siege in Le Mans, auf dem Nürburgring und in Macau, aber auch über Weißbier im Fahrerlager, eine „Emergency-Halbe“ im Werkzeugkasten und einen McLaren F1 GTR, den man besser doch gekauft hätte.Besonders eindrücklich wird das Gespräch, als Herbert von seiner eigenen Zeit bei Schnitzer erzählt: von der Veränderung der Zusammenarbeit mit BMW, der Übergabe durch Charly Lamm und dessen völlig überraschendem Tod nur wenige Wochen später. Plötzlich musste er den Rennstall ohne den Mann führen, der ihm versprochen hatte, bei jedem Problem jederzeit erreichbar zu sein.Wenig später beendete BMW die jahrzehntelange Werksteam-Zusammenarbeit. Ausgerechnet Herbert junior musste schließlich die Auflösung des Rennstalls organisieren, mit dem seine Familie mehr als ein halbes Jahrhundert Motorsportgeschichte geschrieben hatte.Heute arbeitet er außerhalb des Motorsports. Doch vieles, was er bei Schnitzer gelernt hat, prägt ihn bis heute: Verantwortung übernehmen, improvisieren, gemeinsam Lösungen finden – und die Überzeugung, dass Aufgeben keine Option ist.Ein Gespräch über Motorsportgeschichte, Familie, Verlust, Neuanfang – und darüber, was vom Namen Schnitzer bleibt.
  • 355. Schnitzer Classic – Erinnerungen an eine Motorsport-Legende

    01:27:57||Ep. 355
    Diese Folge ist eine kleine Zeitreise durch mehrere Jahrzehnte Schnitzer-Motorsport – aufgenommen live beim Oldtimer Grand Prix 2026 am Nürburgring.Ich habe dort die Schnitzer Classic Talks moderiert und für diese Folge drei Mitschnitte zusammengestellt.Zum Auftakt erzählt Bruno Spengler von seinem Wechsel zu BMW und Team Schnitzer, vom DTM-Comeback 2012 und von jener Saison, in der er gleich im ersten Jahr den Meistertitel gewann. Er erinnert sich an Charlie Lamm, Herbert Schnitzer und an eine Mannschaft, die für ihn weit mehr war als nur ein Rennteam.Im zweiten Talk wird die Bühne dann richtig voll: Rainer Braun, Herbert Schnitzer Junior, Altfried Heger, Kris Nissen, Armin Hahne, Leopold Prinz von Bayern und Harald Grohs blicken zurück auf große Rennen, wilde Anekdoten und eine Zeit, in der Motorsport manchmal noch etwas improvisierter funktionierte. Es geht unter anderem um den BMW 635 CSi, Spa-Francorchamps, die DTM, 24-Stunden-Rennen und viele persönliche Erinnerungen an Schnitzer.Zum Abschluss sprechen Dirk Adorf und Uwe Alzen über die Langstreckenära und insbesondere über das legendäre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010. Uwe erzählt, wie Schnitzer den Sieg trotz Getriebeproblemen bis ins Ziel rettete – und warum dieser Erfolg bis heute zu seinen emotionalsten Erinnerungen gehört.Drei Gespräche, mehrere Generationen und immer wieder dieselbe Erkenntnis: Schnitzer war nicht nur eines der erfolgreichsten deutschen Rennteams, sondern für viele Fahrer tatsächlich eine Familie.Und die Schnitzer-Wochen bei Alte Schule gehen weiter: In der kommenden Folge ist Herbert Schnitzer Junior ausführlich zu Gast und erzählt von seiner Kindheit zwischen Werkstatt und Rennstrecke, seinem eigenen Weg im Familienunternehmen, Charlie Lamm und dem Ende der Zusammenarbeit mit BMW.
  • 354. Tobias Moers (AMG & Aston Martin)

    49:54||Ep. 354
    Mit dem SLS AMG beginnt für Tobias Moers und AMG ein völlig neues Kapitel. Aus dem Veredler von Mercedes-Modellen wird ein Hersteller eigener Sportwagen – und aus dem Ingenieur einer der wichtigsten Köpfe hinter den bekanntesten AMG-Modellen der vergangenen Jahrzehnte.In diesem zweiten Teil sprechen wir über den technisch extrem anspruchsvollen AMG One, dessen Entwicklung zahlreiche Herausforderungen mit sich brachte. Nach AMG wechselte Moers an die Spitze von Aston Martin. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen deutscher und britischer Ingenieurskultur, den DBX als wirtschaftlichen Wendepunkt und die Zusammenarbeit mit Lawrence Stroll.Zum Abschluss blicken wir auf das ambitionierte Piëch-Projekt (dem wir schon einen eigenen Podcast gewidmet hatten) und diskutieren die Zukunft des Sportwagens zwischen Elektrifizierung und klassischem Verbrennungsmotor.Ein Gespräch über Technik, Leidenschaft und die Menschen hinter einigen der faszinierendsten Sportwagen der vergangenen drei Jahrzehnte.
  • 353. Tobias Moers (AMG) – Wie aus einer kleinen Werkstatt eine Weltmarke wurde

    01:35:10||Ep. 353
    Als Tobias Moers 1994 zu AMG kam, war die Marke noch weit von ihrem heutigen Mythos entfernt. Statt eigener Sportwagen gab es eine kleine Werkstatt in Affalterbach, in der Serienfahrzeuge von Hand umgebaut wurden – ohne eigene Produktion, ohne Entwicklungsstrukturen und oft mit erstaunlich pragmatischen Lösungen.In dieser ersten Folge erzählt der langjährige AMG-Entwicklungschef und spätere Geschäftsführer, wie aus diesem mittelständischen Betrieb Schritt für Schritt ein weltweit erfolgreicher Performance-Hersteller wurde.Wir sprechen über seine ungewöhnlichen Anfänge beim Elektroauto Hotzenblitz, den Einstieg bei AMG, Hans Werner Aufrecht, die ersten C36- und E50-Modelle, den Aufbau der Motorenfertigung mit dem legendären "One Man – One Engine"-Prinzip und darüber, wie AMG sich nach der Übernahme durch Mercedes-Benz seine Eigenständigkeit bewahren konnte.Außerdem erklärt Tobias Moers, warum der SL 55 AMG mit Kompressor ein Meilenstein war, wie aus wenigen Ingenieuren eine komplette Fahrzeugentwicklung entstand und weshalb BMW M damals zum wichtigsten Maßstab für AMG wurde.
  • 352. Gerd Brauneiser - Teil 2

    58:01||Ep. 352
    Gerd Brauneiser ist zurück — und diesmal geht es noch tiefer in die Technik. Nach dem großen Feedback auf Teil 1 wollten viele Hörer wissen, warum seine Escorts und Capris wirklich so schnell waren.Gerd erklärt, warum nicht allein der Motor entscheidend war, sondern das gesamte Paket: Drehmoment, Getriebe, Achsübersetzungen, Sperren, Reifen, Fahrwerk und Prüfstandsarbeit. Dazu erzählt er von Ford-Homologationen, Jörg van Ommen, Olaf Manthey, Roland Asch, Protesten im Fahrerlager und Rennen in Brünn hinter dem Eisernen Vorhang.Eine Folge voller Technik, Kölner Direktheit und Motorsportanekdoten aus einer Zeit, in der Fahrerlager noch echte Abenteuerspielplätze waren.
  • 351. Axel Breun Folge 2/2

    01:24:02||Ep. 351
    Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Axel Breun geht es nach Frankreich – zu Renault. Nach seiner Zeit im Advanced Design Studio von Volkswagen folgt er Patrick Le Quément nach Paris und wird Teil einer Designabteilung, die sich gerade neu sortiert.Renault ist für Breun in vielerlei Hinsicht vertraut und fremd zugleich: einerseits ein stark vom Engineering geprägter Konzern, andererseits eine Marke mit ikonischen, eigenständigen Autos wie Renault 16, Renault 5 oder Espace. Dazu kommt die besondere französische Designkultur – mit mehr Mut, mehr Eigenwilligkeit, aber auch eigenen internen Reibungen.Besonders prägend wird für Axel Breun Renault Sport. Ab 2006 ist er für die RS-Derivate verantwortlich, arbeitet an Twingo, Mégane, Clio und sogar an Formel-Nachwuchsserien. Schon vorher hatte er sich mit einem Auto profiliert, das heute zu den verrücktesten Serienprojekten seiner Zeit zählt: dem Renault Clio V6. Breun erzählt, wie seine Entwürfe ausgewählt wurden, warum ihm die Türlinie und die hintere Schulter so wichtig waren und weshalb dieses Auto bis heute eine besondere Präsenz hat.Ein weiteres großes Thema ist Alpine. Immer wieder gab es bei Renault Versuche, diese Marke zurückzuholen – und immer wieder scheiterte es an Strategie, Budget oder Konzernrealität. Breun erzählt von der Faszination für die A110 Berlinette, von Renault Sport, von internen Diskussionen und von der langen Sehnsucht nach einer Wiederbelebung der Marke.Außerdem geht es um die spätere Renault-Designsprache, um Laurens van den Acker, um Concept Cars, um DeZir, Twin’Z, Twin’Run und die Frage, warum Autos heute wieder schöner, einfacher und weniger aggressiv werden sollten.In dieser Folge geht es um:– Renault als französisches Pendant zu Volkswagen– Patrick Le Quément und die Professionalisierung des Designs– Renault 16, Renault 5, Espace und die französische Formensprache– Renault Sport Design und die RS-Modelle– den Renault Clio V6 und seine besondere Entstehung– Mégane, Twingo, Nachwuchsrennwagen und Renault Sport– Alpine, A110 und die schwierige Rückkehr einer Legende– Laurens van den Acker und eine neue Renault-Designsprache– Schönheit, Einfachheit und Kritik an aggressivem Autodesign
  • 350. Axel Breun Folge 1/2 Vom Autokind zum Autodesigner

    58:28||Ep. 350
    Axel Breun wächst in einer Welt auf, in der Autos noch gezeichnet wurden. Sein Vater war Automobilillustrator und arbeitete für große Werbeagenturen und Hersteller – mit technischen Zeichnungen, Prospektillustrationen und sogenannten Phantom Drawings, lange bevor Computergrafik und Fotografie diese Arbeit verdrängten.Für Axel Breun beginnt die Faszination sehr früh: Käfer, Karmann Ghia, Citroën DS, 2CV – dazu das Atelier des Vaters mit Airbrush, Gouache, Pinseln und technischem Blick. Schnell ist klar: Er möchte nicht nur vorhandene Autos zeichnen, sondern eigene entwerfen.Der Weg dorthin ist allerdings alles andere als klassisch. Schule ist nicht sein Thema, die Zeichnungen im Matheheft sind besser als die Rechnungen. Nach einem Jahr im Atelier seines Vaters arbeitet er zunächst als Grafiker bei der Rhein-Neckar-Zeitung – bis er den Mut fasst, an auto motor und sport zu schreiben. Über die Schwesterzeitschrift MOT bekommt er seine ersten Aufträge als Neuheitenzeichner: Erlkönigfotos, Golf 2, Deadlines, Nachtschichten – und die ersten Kontakte in die Automobilwelt.Eines der ungewöhnlichsten Projekte dieser frühen Phase ist der Steinwinter-Truck: ein futuristisches Nutzfahrzeugkonzept, bei dem der Fahrer unter dem Container sitzt. Für Axel Breun wird daraus der Sprung vom Zeichner zum Gestalter – ohne Claymodell, ohne große Designabteilung, direkt von der Zeichnung in den Prototypenbau.Schließlich führt ihn ein mutiger Anruf zu Patrick Le Quément und ins Advanced Design Studio von Volkswagen in Düsseldorf. Dort trifft er auf ein internationales Team, arbeitet an Golf- und Seat-Projekten und lernt erstmals die Konzernrealität des Autodesigns kennen: große Ideen, starke Modelleure – und immer wieder der Satz: „Das geht nicht.“In dieser Folge geht es um:– Automobilillustration vor der Digitalzeit– Citroën DS, Karmann Ghia und frühe Prägungen– den Weg vom Grafiker zum Neuheitenzeichner– MOT, Erlkönigfotos und den VW Golf 2– den spektakulären Steinwinter-Truck– Patrick Le Quément und das Volkswagen Advanced Design Studio– Golf Cabrio, Seat One-Box und die Grenzen eines konservativen Konzerns– den Unterschied zwischen Zeichnen, Illustrieren und Gestalten
  • 349. Roland Arnold: Vom Reifenhändler zum Erfinder der Zukunft des Automobils

    01:27:17||Ep. 349
    Aus einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb in die Entwicklungsabteilungen der internationalen Automobilindustrie: Roland Arnold hat einen Weg eingeschlagen, den wohl niemand für möglich gehalten hätte.Was mit einem Reifenhandel und der Arbeit als Mähdrescherfahrer begann, nahm 1997 auf einer regennassen Autobahnraststätte eine völlig neue Richtung. Als Roland Arnold einem querschnittsgelähmten Mann hilft, zurück ins Auto zu kommen, lässt ihn eine Frage nicht mehr los: Warum kann jemand, der seinen Rollstuhl mit einem Joystick steuert, nicht auch selbst Auto fahren?Aus dieser Idee entsteht Paravan. Gegen alle Widerstände entwickelt Arnold eine Technologie, die schwerstbehinderten Menschen ihre Mobilität zurückgibt – und legt damit zugleich den Grundstein für eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Automobilindustrie: Steer-by-Wire.In dieser Folge erzählt Roland Arnold von seiner Kindheit als Bauernsohn, den frühen Verlust seines Vaters, seinem ungewöhnlichen Weg zum Unternehmer, riskanten Entscheidungen, Millioneninvestitionen und davon, warum er gerade dann weitermacht, wenn alle anderen sagen: "Das geht nicht."Außerdem sprechen wir darüber,wie aus einer Hilfeleistung auf einem Autobahnparkplatz eine Weltneuheit entstand,warum ein Hubschrauber plötzlich zum Türöffner in die Chefetagen großer Zulieferer wurde,wie Paravan die ersten straßenzugelassenen Drive-by-Wire-Fahrzeuge entwickelte,weshalb Steer-by-Wire heute als Schlüsseltechnologie für autonomes Fahren gilt,warum Roland Arnold sein Unternehmen zwischenzeitlich verkaufte – und später wieder zurückholte,und weshalb ausgerechnet Menschen mit Behinderung den Weg für eine Technologie ebneten, die künftig in Millionen Fahrzeugen stecken könnte.Eine Geschichte über Erfindergeist, Hartnäckigkeit und den Mut, Dinge zu tun, die eigentlich unmöglich erscheinen.Viel Freude mit Roland Arnold.Ich möchte euch unbedingt die im Podcast erwähnte Biographie von Roland Arnold empfehlen: "Genial gezündet" heißt seine inspirierende Lebensgeschichte mit zahlreichen Bildern. (Link ist ein Affiliatelink, d.h. ich bekomme vom regulären Kaufpreis eine kleine Provision ab).Mehr Informationen über Paraval findet ihr hier.