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Alte Schule - Die goldene Ära des Automobils

mit Prof. Wolfgang Reitzle (1/2)

Ep. 110
Mit seinem BMW 7er beendete er die Mercedes-Dominanz in der Luxusklasse.

Prof. Wolfgang Reitzle ist ein wirklich beeindruckender Gesprächspartner: als jüngstes Vorstandsmitglied bei BMW hat er früh Milliardenbudgets verantwortet und trotzdem ist er nie nur ein abgeklärter Automanager geworden, der sich nur noch um Zahlen kümmert. Warum ich das behaupte? Ich habe immer noch das Leuchten in seinen Augen in Erinnerung, wenn er über Details seiner Entwicklungen philosophiert oder diese diebische Freude, die man in seiner Stimme hören kann, wenn er erzählt, wie er Mercedes damals in der Luxusklasse Paroli geboten hat. Ich bin wirklich ein bisschen stolz, dass er ausgerechnet bei mir bereit war, noch einmal über seine automobile Vergangenheit zu reden, was er nach eigener Aussage eigentlich nicht mehr öffentlich machen wollte. Dass er sich für mich dann gleich zwei Stunden in seinem engen Terminkalender geblockt hat, ist ein besonderes Glück für uns, denn so gibt es in der nächsten Woche gleich noch einen zweiten Teil mit dem Ausnahmemanager. Ein würdiger 100. Jubiläumsgast in meiner Interviewreihe "Alte Schule" - viel Spaß mit Prof. Wolfgang Reitzle!

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  • Christoph Flittner über den unterhaltsamen Alltag eines Fahrlehrers

    01:39:51|
    Die Fahrschule ist der Ort, an dem für uns alle alles angefangen hat – und gleichzeitig hat sich genau dieser Ort in den letzten Jahren radikal verändert.Moderne Fahrschulautos sind vollgepackt mit Assistenzsystemen, Automatik, Displays und Elektronik. Da stelle ich mir unweigerlich die Frage:Wie lernt man heute Autofahren? Die Antwort darauf hat mein heutiger Gast: Christoph Flittner hat aus dem Nichts eine Fahrschule aufgebaut, beschäftigt heute 15 Mitarbeiter und erreicht mit seinem Tik-Tok-Kanal „Herr Fahrschule“ hunderttausende Menschen. Und vor allem: Er sitzt jeden Tag dort, wo Autofahren wirklich beginnt – auf dem Beifahrersitz.Wir sprechen darüber:wie sich Fahrschüler in den letzten 20 Jahren verändert habenwelche Rolle Assistenzsysteme heute in der Ausbildung spielenwarum Autofahren heute komplexer ist als früherund warum Fahrschule eigentlich viel mehr ist als nur das Bestehen einer PrüfungUnd natürlich geht es auch um die Geschichten, die nur ein Fahrlehrer erzählen kann: vom verschwundenen Motorradschüler, Helikoptereltern mit der Brotdose vor Überlandfahrten bis zu völlig eskalierenden Verkehrsteilnehmern – und allem dazwischen. Eine Folge über Technik, Verantwortung und den Moment, in dem aus Theorie plötzlich Realität wird.Mehr über Christoph Flittner findet ihr hier:TikTok: www.tiktok.com/@herrfahrschuleBuch: https://amzn.to/4uCyxqu (Affiliate-Link: ich bekomme beim Kauf eine kleine Provision, der Preis bleibt für Dich gleich) Web: www.herrfahrschule.de***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 332. Martin Marx: vom Renningenieur zum HWA-CEO

    01:54:30||Ep. 332
    Martin Marx kennt den Motorsport aus allen Perspektiven: als Schrauber, Renningenieur, Teammanager – und heute als CEO der HWA AG in Affalterbach.Seine Karriere begann ganz klassisch: im historischen Motorsport, mit Werkzeugkiste und öligen Händen. Über Studium und erste Jobs im Rennsport landete er Anfang der 2000er Jahre bei HWA, dem Einsatzteam von Mercedes in der DTM.Dort arbeitete er als Renningenieur mit Fahrern wie Bernd Schneider, Jamie Green oder Gary Paffett und erlebte die erfolgreichste Phase der modernen DTM aus nächster Nähe. Später folgten Stationen bei Persson Motorsport und Schnitzer Motorsport, bevor er wieder zu HWA zurückkehrte und zunehmend Führungsverantwortung übernahm.Als Mercedes 2018 seinen Ausstieg aus der DTM verkündete, stand HWA plötzlich vor einer völlig neuen Realität. Aus dem Werkseinsatzteam musste ein eigenständiges Technologieunternehmen werden. Martin Marx wurde zunächst Technikvorstand – und schließlich CEO.Heute verantwortet er nicht nur Motorsportprogramme, sondern auch Projekte wie den HWA EVO – eine moderne Neuinterpretation des legendären Mercedes-Benz 190E Evo.Wir sprechen über seine Anfänge im historischen Motorsport, über die großen DTM-Jahre mit Mercedes, über Persönlichkeiten wie Bernd Schneider oder Charlie Lamm – und darüber, wie sich ein Rennteam neu erfindet, wenn plötzlich das Werk im Rücken fehlt.Ein Gespräch über Technik, Teamgeist, Motorsportpolitik – und darüber, warum man auch als Vorstand die Zeit an der Boxenmauer manchmal vermisst.***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 331. Gordian von Schoening – Mit HWA von der DTM zur eigenen Automarke

    01:58:58||Ep. 331
    Vom Hamburger Schrauber zum CTO eines eigenständigen Automobilherstellers.In dieser Folge ist Gordian von Schoening zu Gast – heute Technikvorstand bei HWA und verantwortlich für eines der spannendsten deutschen Automobilprojekte der Gegenwart: den HWA EVO.Sein Weg führt von der freien Werkstatt in Hamburg und den Dragstrip mit einem aufgeblasenen Golf VR6 über die Motorenentwicklung bei Mercedes, viele Jahre DTM-Fahrzeugentwicklung bei HWA, den Wechsel zu BMW in der Class-1-Ära und schließlich zur ITR an die Seite von Gerhard Berger – mitten in der Umbruchphase der DTM.Wir sprechen über:Turbomotoren am Limit und Wirkungsgrade jenseits moderner Dieselwarum die Class-1-DTM technisch brillant – aber vielleicht zu perfekt warMotorsport zwischen Herstellerinteressen und Entertainmentden Perspektivwechsel vom Rennwagenentwickler zum Reglement-Mitgestalterund die Entscheidung, mit HWA ein eigenes Auto zu bauenUnd dieser HWA EVO ist kein Restomod. Er ist ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug mit eigener Kleinserien-Typgenehmigung, Transaxle-Layout, V6-Biturbo, Handschaltgetriebe (!!!), Doppelquerlenker-Fahrwerk und moderner Elektronikarchitektur – entwickelt aus der DNA eines Unternehmens, das jahrzehntelang im Spitzenmotorsport gearbeitet hat.Ein Gespräch über Technik, Verantwortung, Mut – und darüber, warum Motorsport am Ende immer vom Menschen lebt.***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 330. Dr. Klaus Böttcher – 23 Jahre Bosch Motorsport, Diesel-Revolution & die Technik hinter Le Mans

    01:40:18||Ep. 330
    23 Jahre lang stand er an einer der unsichtbarsten, aber entscheidendsten Schnittstellen des Motorsports: Dr. Klaus Böttcher, ehemaliger Leiter von Bosch Motorsport.Er war dabei, als Audi mit dem Direkteinspritzer Le Mans revolutionierte. Er entwickelte gemeinsam mit den Herstellern das Diesel-System, das mit über 3.000 Bar Einspritzdruck Rennsportgeschichte schrieb. Er verantwortete Einheitssysteme in der DTM, baute Bosch Motorsport als eigene Marke im Konzern auf – und musste Ferdinand Piëch erklären, warum ein Injektor kaputtgeht.In dieser Folge sprechen wir über:den Weg vom Maschinenbau-Studenten in Aachen zur Bosch-Motorsport-SpitzeMotronik, ABS, Datenlogging und die „schwarze Box“ im RennwagenAudi TFSI und die Diesel-Revolution in Le Manspolitische Balanceakte zwischen Audi und PeugeotMentalitätsunterschiede in Japan, Frankreich und den USAwarum Einheitssysteme in Rennserien extremen Druck bedeutenund weshalb Vertrauen im Motorsport wichtiger ist als jedes ReglementAußerdem geht es um emotionale Momente – vom Testen auf einem Flugplatz in Le Mans bis zu tragischen Ereignissen wie dem Tod von Bob Wollek.Ein Gespräch über Technologie, Verantwortung, internationale Kulturunterschiede – und darüber, wie es sich anfühlt, nach 23 Jahren Vollgas plötzlich in den Ruhestand zu gehen.Wenn euch diese Folge gefällt, lasst gerne eine Bewertung da und empfehlt „Alte Schule“ weiter.Viel Freude beim Hören.***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 329. Wolfgang Plinske

    02:10:37||Ep. 329
    Wolfgang Plinske war mehr als nur Mitarbeiter. Er war Verkäufer, Prokurist, Mitdenker – und über drei Jahrzehnte enger Wegbegleiter von Günter Artz.Das Autohaus Nordstadt in Hannover war in den 70er- und 80er-Jahren eine der schillerndsten Tuning-Adressen Deutschlands. Hier wurden Serienfahrzeuge zu rollenden Provokationen: Porsche-Technik im VW, eine Corvette unterm verbreiterten Kadettgewand, ausgereifte Einzelstücke, die weltweit für Schlagzeilen sorgten.Plinske erzählt aus erster Hand,wie aus einem klassischen VW-Autohaus ein Tuning-Mythos wurdewie der legendäre Golf mit Porsche-928-Technik entstandwarum der Carrera-Käfer mehr Marketingstrategie als Spielerei warwie Unternehmertum damals funktionierte – ohne Businessplan, aber mit maximalem Risikound weshalb Erfolg und Scheitern oft nur eine Entscheidung voneinander entfernt sindAuch die spätere Gründung von Opel Blitz kommt zur Sprache – ebenso wie die wirtschaftlichen Turbulenzen und die sehr persönlichen Brüche am Ende einer außergewöhnlichen Ära. Dieses Gespräch ist Zeitgeschichte des deutschen Automobilhandels. Es geht um Kreativität, Mut, Loyalität – und um eine Phase, in der Autos noch Statements waren.***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 328. Dr. Karl R. Schuster

    01:30:57||Ep. 328
    In dieser Folge ist Dr. Karl R. Schuster zu Gast. Seit 1987 ist er Rennarzt im nationalen und internationalen Motorsport: DTM, Gruppe C, Le Mans, Nürburgring, Daytona. Er hat Generationen von Fahrern betreut – von jungen Talenten bis zu echten Legenden.Wir sprechen über Rennmedizin in einer Zeit, in der vieles noch improvisiert war, bis hin zur heutigen Rundumbetreuung junger Profis. Über Entscheidungen unter Sekunden. Über Hitze, Erschöpfung, Verletzungen – und darüber, wo medizinische Hilfe aufhört und Verantwortung beginnt.Ein sehr persönliches Gespräch ist es auch, weil wir an einem besonderen Datum sprechen: dem Jahrestag des Schlaganfalls von Jochen Mass, einem engen Freund, Weggefährten und Mitbewohner in der Teilzeit-WG. Viele der Geschichten dieser Folge sind untrennbar mit ihm verbunden.Themen dieser FolgeWie man Rennarzt wird – und warum das kein normaler Arztjob istMotorsport als Hochleistungssport aus medizinischer SichtImprovisation, Verantwortung und Grenzen in den 1980er- und 1990er-JahrenMedizinische Entscheidungen, die über Start oder Nicht-Start entscheidenHitze, Dehydrierung und Konzentration im RenncockpitFitness damals und heute: Fahrer, Typen, CharaktereMichael Schumacher, Jochen Mass, Heinz-Harald Frentzen, Uwe Alzen u. v. a.Historischer Motorsport und heutige SicherheitsstandardsPrävention, Training und moderne Rennmedizin in der PraxisEin weiterer Blick hinter die Kulissen – auf die Menschen, die den Rennsport möglich gemacht haben, ohne im Rampenlicht zu stehen.Mehr zu Dr. Karl Schuster und seiner Arbeit findet ihr unter rennarzt.de.***Meine Partner der heutigen Folge:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schuleNordVPN: Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 327. Burkhard Bechtel

    01:32:25||Ep. 327
    Burkhard Bechtel gehört zu den prägenden Stimmen des deutschen Motorsports. Seit mehr als vier Jahrzehnten ist er dabei – erst als aktiver Fahrer bei Slalom- und Bergrennen, später als Journalist, Kommentator, Produzent und Ausbilder.Im Podcast spricht Burkhard Bechtel über seine Anfänge im Siegerland, über die frühen Jahre des Motorsports im Fernsehen, über Onboard-Kameras, Rennsport-Handwerk und über seine Rolle in der Porsche-Juniorenförderung.Er erzählt von Weggefährten wie Rainer Braun, Norbert Singer, Olaf Manthey, Wolfgang Land, Marc Lieb oder Mike Rockenfeller – und davon, wie Motorsport früher funktioniert hat und warum vieles davon heute verloren geht.Heute lebt Burkhard Bechtel als eine Art motorsportlicher Nomade im Wohnmobil, reist von Rennstrecke zu Rennstrecke und kommentiert weiterhin ausgewählte Serien.Ein Gespräch über Leidenschaft, Technik, Medienwandel – und über ein Leben, das konsequent dem Motorsport gewidmet ist.Mehr über Burkhard findet ihr hier: https://www.bechtel.tvZur Siegerland Classics geht es hier: https://siegerland-classic.de/oldtimerrallye.html***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 326. Manfred Gotta - der Namensgeber

    01:18:38||Ep. 326
    Er hat keine Autos entworfen – aber er hat ihnen Identität gegeben. In dieser Folge von Alte Schule spricht Manfred Gotta, einer der einflussreichsten Naming-Experten der Automobil- und Markenwelt, über sein Lebenswerk.Vectra, Twingo, Actros, Cayenne, Panamera, Smart – Namen, die heute selbstverständlich klingen, waren einst mutige Entscheidungen. Gotta erzählt, wie solche Namen entstehen, warum sie scheitern können und weshalb ein guter Name nie ein Etikett ist, sondern immer ein Versprechen.Das Gespräch führt von seinen ungewöhnlichen beruflichen Anfängen über legendäre Präsentationen in Vorstandsetagen bis zu den stillen Regeln, nach denen Naming wirklich funktioniert. Es geht um peinliche Fehlgriffe wie Pajero oder e-tron, um die Angst vor sprachlichen Fallstricken – und um die Frage, warum Konzerne trotz aller Tests immer wieder dieselben Fehler machen.Gotta spricht außerdem über Werte, die verloren gegangen sind, über die „alte Schule“ als Haltung – nicht als Nostalgie – und über seinen persönlichen Abschied aus dem öffentlichen Berufsleben. Ein Gespräch über Sprache, Verantwortung und darüber, wie viel Macht in einem einzigen Wort stecken kann.***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio
  • 325. Fritz Neuser – einer der ältesten Autohändler Deutschlands

    02:07:47||Ep. 325
    Er ist einer der letzten echten Zeitzeugen der automobilen Nachkriegsära – und vermutlich Deutschlands ältester aktiver Autoverkäufer.In dieser außergewöhnlichen Folge spricht Fritz Neuser über ein Leben, das kaum dichter, widersprüchlicher und erfolgreicher hätte sein können.Geboren 1932 in Nürnberg, erlebt Fritz Neuser Krieg, Hunger und Besatzungszeit als Jugendlicher. Früh lernt er, was Handel bedeutet – nicht aus Büchern, sondern im direkten Austausch mit amerikanischen Soldaten. Eine Erfahrung, die seinen Blick auf Wert, Leistung und Fairness nachhaltig prägt.Seine erste große Karriere macht er im Leistungssport: als Radrennfahrer wird er mehrfach Deutscher Meister, Olympiateilnehmer von Melbourne 1956, Mannschaftskapitän der Nationalmannschaft – und später Dolmetscher, weil er sich Englisch mühsam selbst erarbeitet hat. Disziplin, Ehrgeiz und Verantwortung werden zu Konstanten seines Lebens.Der zweite Akt beginnt im Automobilhandel. Vom Goggomobil über Alfa Romeo bis Ferrari baut Neuser eines der erfolgreichsten Autohäuser Süddeutschlands auf. Er verkauft hunderte Fahrzeuge pro Jahr, etabliert neue Vertriebsmodelle, organisiert Fahrsicherheitstrainings, pflegt enge Beziehungen zu Werksspitzen – und lernt Persönlichkeiten wie Enzo Ferrari persönlich kennen.Doch dieses Gespräch ist mehr als eine Erfolgsgeschichte. Es geht um Fehlentscheidungen, um Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Familie, um den Preis von Wachstum – und um den bewussten Rückzug zur richtigen Zeit. Heute trennt sich Fritz Neuser von großen Teilen seiner legendären Sammlung: über 40 Fahrzeuge, darunter zahlreiche Ferraris, Rennmotoren, Getriebe und historische Fahrräder, die im März 2026 in Paris versteigert werden.Ein Gespräch über Leistung, Unternehmertum – und über eine Generation, die gelernt hat, Entscheidungen zu tragen.***Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio