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Nägel und Köpfe – Der ADC Podcast

Werbung und Design, Szenographie und Fotografie, Architektur, Illustration, digitale Medien, Regie und Komposition – kreative Kommunikation hat viele Facetten. Und keiner kennt sich damit besser aus, als der ADC. Die Mit
Latest Episode3/24/2021

Nägel und Köpfe

Season 1, Ep. 8
Wir haben euch einen Rückblick auf unsere 1. Staffel vorbereitet, man könnte es auch ein kleines Best of nennen. Gestartet sind wir mit der großartigen Fotokolumne im ZEITMagazin „Wer bist du?“ und unseren Gästen Florian Jaenicke und Christoph Amend. Dann haben wir über die für ein Verkehrsunternehmen vielleicht außergewöhnlichste Kampagne #weilwirdichlieben gesprochen, außerdem über die Gaming-App Pathways, For Seasons – ein musikalisches Data Driven Creativity-Projekt, das In-Car-Entertainment holoride, The Uncensored Library von und für Reporter ohne Grenzen, Puddinge, die ADC Festival Kampagne #letsnailit und Kreativität... aber hört selbst. Und dann hört gerne noch einmal in die einzelnen Folgen rein.Schon in Kürze geht es hier weiter mit der zweiten Staffel. Wir freuen uns über euer Feedback – als Bewertung bei Spotify und Co., per Mail an adc@adc.de oder über Social Media. Und wir sind neugierig, was ihr denkt über die Superkraft Kreativität!Übrigens: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr noch bis zum 18. April für uns beim Deutschen Podcast Preis votet. Jede*r kann auf der Website für den Lieblingspodcast stimmen. Gebt eure Stimme direkt hier ab. Ihr findet uns sonst natürlich auch unter N wie „Nägel und Köpfe“.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
3/24/2021

Nägel und Köpfe

Season 1, Ep. 8
Wir haben euch einen Rückblick auf unsere 1. Staffel vorbereitet, man könnte es auch ein kleines Best of nennen. Gestartet sind wir mit der großartigen Fotokolumne im ZEITMagazin „Wer bist du?“ und unseren Gästen Florian Jaenicke und Christoph Amend. Dann haben wir über die für ein Verkehrsunternehmen vielleicht außergewöhnlichste Kampagne #weilwirdichlieben gesprochen, außerdem über die Gaming-App Pathways, For Seasons – ein musikalisches Data Driven Creativity-Projekt, das In-Car-Entertainment holoride, The Uncensored Library von und für Reporter ohne Grenzen, Puddinge, die ADC Festival Kampagne #letsnailit und Kreativität... aber hört selbst. Und dann hört gerne noch einmal in die einzelnen Folgen rein.Schon in Kürze geht es hier weiter mit der zweiten Staffel. Wir freuen uns über euer Feedback – als Bewertung bei Spotify und Co., per Mail an adc@adc.de oder über Social Media. Und wir sind neugierig, was ihr denkt über die Superkraft Kreativität!Übrigens: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr noch bis zum 18. April für uns beim Deutschen Podcast Preis votet. Jede*r kann auf der Website für den Lieblingspodcast stimmen. Gebt eure Stimme direkt hier ab. Ihr findet uns sonst natürlich auch unter N wie „Nägel und Köpfe“.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
3/10/2021

#letsnailit

Season 1, Ep. 7
In dieser Episode geht es um eine Kampagne, die aktuell erst anläuft – mit dem #letsnailit und rund um das Motto „Superkraft Kreativität“. Wer den Art Directors Club bereits etwas besser kennt, weiß, dass dieser jedes Jahr ein großes Kreativfestival veranstaltet – und im Rahmen der Festivalwoche auch die Gewinner*innen der ADC Wettbewerbe auszeichnet – und zwar mit den ADC Nägeln.Auf dem diesjährigen Festival wird Kreativität gefeiert – denn Kreativität findet immer einen Weg. Kreativitätschafft Lösungenüber Kommunikation hinaus: für Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft. Kreativität ist die Voraussetzung für Wandel, für neues Denken, für jede Form von Innovation. Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat und Spaß macht.Kreativität ist ansteckend, im besten Sinne. Kreativität ist Leistung und Aufgabe zugleich – heute vielleicht mehr als je zuvor. Das Ziel? Innovationen kreieren,fürdie Zukunft motivieren und Aufbruch kommunizieren.Aber auch: Eine Kampagne gestalten und orchestrieren, die inspiriert und überzeugt, Strahlkraft hat und – nicht ganz nebensächlich – die uns das ADC Festival im Mai schmackhaft macht. Und über diese Kampagne, die das Unmögliche möglich macht und den Pudding tatsächlich an die Wand nagelt spricht unsere Host Sara Kelly-Husain mit Jo Marie Farwick, Gründerin und Geschäftsführerin von Überground in Hamburg, einem Kreativkollektiv, das anders, neu und holistisch denkt und Dirk Weyer, der Fotos und Filme für weltweit bekannte Brands wie Versace, Porsche, Rimowa, Miele kreiert.Hier einige Auszüge:Jo Marie: „Ich glaube, dass dieses ganze Ding Kreativität in jedem Menschen schlummert und deswegen so eine geile Superkraft ist.“Jo Marie: „Meine eigene Kreativität hege und pflege ich – und ich spiel mit ihr.“Dirk: „Dieses Rumgeschreie, die Überforderung – ich glaube das ist auch nichts für Erwachsenenköpfe.“Jo Marie: „Wenn ich jetzt eine intelligente Frage stellen sollte: Wann fragen wir uns wieder nach dem Wie und dem Was – und nicht allein nach dem Wann.“Dirk: „Was ich an der Kollaboration toll finde ist, dass es grundsätzlich erstmal um schlaue Ideen geht. Die Idee steht im Vordergrund.“Jo Marie: „Mit so einem wackeligen Pudding, kann man sich schon vorstellen, wie toll das gerade digital funktioniert. Das ist ein richtiger Thump-Stopper.“Die Credits des Kreativkollektivs, die diese Kampagne möglich gemacht haben:Idee & Konzept: Überground; Creative Direction: Anna Meissner, Jo Marie Farwick; Art Direction: Anita Müller, Jo Marie Farwick; Beratung/PM: Susann ErmesFoto & Motion: Studio Dirk Weyer; Fotograf: Dirk Weyer; Fotoassistenz: Mirko Kräft; Foodstyling & Setdesign: Volker Hobl; Studiomanagement: Carolin Sonnenschein; Post Production: POP – Florian Schmucker, Jonas Ellerbrock, Malte Frank, Timo Falke; Equipment: MBF FilmtechnikFilmproduktion: Überground; Location: Studio Dirk Weyer; Foodstyling: Volker Hobl; DOP: Zamarin Wahdat; Kamera Assistentin: Katharina Elvers; Beleuchter: Christopher Sälzer; Regie: Jo Marie Farwick, Michael Eilers, Zamarin Wahdat, Anita Müller, Anna Meissner; 3D/Animation/Post Production: Mädchenfilm - CGI (Fliegender Nagel): Fred Schuler, Benjamin Lach, Eleven VFX; Concept Support: Youndes Marquardt, Mädchenfilm; Edit Film: Michael Eilers; Musik: Simon Heeger, René Billotin (2WEI Music)Alle Infos zum ADC Festival 2021 findet ihr hier: www.adc.de/festival Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
2/24/2021

holoride

Season 1, Ep. 6
Holoride stellt eine Revolution im In-Car-Entertainment dar, ist eine visionäre Produkt-Idee, die eine ganz neue Unterhaltungssparte geschaffen hat. holoride fusioniert IoT, AI und XR zu einem neuen Erlebnisformat. Was das heißt? Fahrzeugdaten werden in Echzeit mithilfe von Künstlicher Intelligenz mit immersiven Darstellungsmöglichkeiten verbunden. Ganz konkret heißt das: Als Mitfahrer im Auto setze ich mir eine VR/XR-Brille auf und tauche ein in eine Geschichte, ein Abenteuer, dass sich mit den Straßenzügen und der Landschaft, durch die man fährt verbindet. Noch viel besser können das unsere Gäste Sven Schuwirth, Senior Vice President Digital Experience & Business bei audi und Nils Wollny, CEO von holoride, erklären. Außerdem: Über die erste Schleuderfahrt auf einem Parkplatz, große Consumer Electronic Shows in Las Vegas, Zukunftsvisionen in der Automobil-Branche, elastic content und Erweiterungen der Technologie auf neue Kategorien wie Bildung und Produktivität, das tanzende Werber-Ich von Nils und, was Kreative von der Markenführung von audi lernen könnenHier einige Auszüge:Sven: „Die Königsfrage: Integriere ich das Smartphone in mein Infotainment-System oder schaffe ich eine Plattform um Content wirklich sauber ins Fahrzeug zu integrieren. Als Audi allein wird das immer ein bisschen schwierig sein, […] mit einem Partner wie holoride und der offenen Plattform ist es das neue Zukunftsmodell.“Nils: „Viele unserer Inhalte werden prozedural generiert, die werden praktisch um das Fahrzeug herum generiert. Aber ich kann auch Inhalte persistent auf einer Karte platzieren und nur wenn das Fahrzeug da vorbeikommt, löst etwas bestimmtes aus. Und wichtig ist: Wir geben Entwicklern diese ganzen Möglichkeiten mit einem Tool-Set an die Hand. Was die daraus machen – da ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt.“Sven: „Am Ende ist ein Auto zwar nur ein Stück Blech auf vier Gummireifen. Es ist aber auch der letzte Rückzugsraum, ein persönlicher Erlebnisraum, in dem wir im Schnitt 2 Stunden des Tages verbringen. […] Zeit, die ich entweder für mich persönlich nutzen kann, zum Relaxen, zum Träumen oder zum Thema Entertainment, Education etc.“Nils: „Wir nennen das ganze Thema elastic content. Die Inhalte lassen sich von der Länge anpassen, sie können erweitert werden, komprimiert werden, sie passen sich an den Ort – bald auch an den Mitfahrer. […] Unsere Technologie ermöglicht das Reisen durch dieses Metaverse und damit komplett neue Arten, Geschichten zu erzählen.“Sven: „Eine Marke kann ich nur aufbauen, wenn sie eine gewisse Nachhaltigkeit hat. Und gewisse Dinge bewusst tut und gewisse Dinge bewusst eben auch nicht tut.“Nils: „Storytelling, aber nicht nur in einer passiven Art und Weise, sondern in einer Form, auch aktiv eingreifen zu können – das hat einfach eine Faszination.“Hier einige interessante Links:Hier geht es zu Website von holoride, hier zum Brand Trailer.Holoride ist einer der vier Grand Prix Gewinner des ADC Wettbewerbs 2020. Schaut hier noch einmal die Verkündung zum Gewinn des Schwarzen Nagels durch Friedrich Lichtenstein. AR, VR, XR… ein kurzes Lexikon der neuesten Tech-Begriffe: https://www.basicthinking.de/blog/2019/07/08/xr-guide-technologie-erklaerungen/Sven erzählt in seinem Mitgebracht vom Titelsong von Captain Future – hier für Nostalgiker.Die Buzz Lightyear Actionfigur – von Nils erwähnt – gibt es nicht nur im Disneyland sondern auch hier.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
2/10/2021

The Uncensored Library

Season 1, Ep. 5
In dieser Folge thematisieren wir die Pressefreiheit – genauer gesagt, wie Medienschaffenden in Ländern mit besonders restriktivem Zugang zu Informationen und ohne freie Berichterstattung über kreative Umwege ihre Arbeit ermöglicht wird.Mit „The Uncensored Library“ ist eine virtuell begehbare Bibliothek geschaffen worden, die zensierte Artikel und Informationen zur Pressefreiheit zur Verfügung stellt – und das nicht über eine eigene Website, die einfach gesperrt werden könnte, sondern innerhalb des Games Minecraft, das weltweit gespielt wird. „The Uncensored Library“ – ein „digitales Schlupfloch für die Wahrheit“.Über diese außergewöhnliche Arbeit, eine mutige Idee, noch mutigere Journalisten und #truthfindsaway spricht unsere Host Sara Kelly-Husain mit den beiden Gästen Kristin Bässe, Media and Public Relations Officer Reporter ohne Grenzen, und Patrik Lenhart, Creative Director DDB Berlin und seit 2020 ADC Mitglied.Außerdem: Über die Kreativität, die sich beim Spielen von Minecraft entfaltet, das Kuratieren eines solchen Monsterprojektes, die Herausforderung, 12,5 Mio. Blöcke zu verbauen und arabische Schriftzeichen abzubilden, die Katze „Free Hongkong“, CO2-neutrales Bäumefällen, den Corona-Flügel der Library, die unglaubliche Resonanz aus der Gamer-Szene und den Medien und vieles mehr – einfach mal reinhören.Und sollte euch auffallen, dass die Tonqualität nicht (wie in unserem Podcast gewohnt) sehr gut ist, sondern bei Kristin immer mal Glitschis dabei sind – we had some technical problems…Hier einige AuszügePatrik: „Ein Service, der eigentlich nicht für so etwas gedacht ist, wird zum loop hole – einem Schlupfloch.“Kristin: „Ich war überrascht, dass so etwas möglich ist und habe nicht damit gerechnet, dass wir direkt so eine Fortsetzung (nach der Uncensored Playlist) machen können.“Patrik: „Man braucht sehr gute Kreative, man braucht sehr gute Chefs, die sofort daran glauben […] und dann braucht man jemanden, der es baut.“Patrik: „Alles ist möglich. Minecraft ist überhaupt Kreativität. Wir wollten irgendetwas, was wie ein kulturelles Denkmal erscheint, was für Wissen, Information, Bildung steht.“Kristin: „Ich habe gemerkt, dass es den Leuten nahe geht. Es ist einfach eine ganz andere Art, sich mit dem Thema zu befassen. […] Eine Pressemitteilung, ein Artikel berührt nicht so wie so eine Kampagne, die so visuell ist – offensichtlich – die aber auch so viele Menschen miteinander verbindet über das Spiel, und über die Aktivität der Spieler*innen.“Patrik : „Wir wollten etwas Inspirierendes machen. Kampagnen-Hashtag ist #truthfindsaway und die Idee ist ja, dass Kreativität die Zensur überwinden kann. […] Wir zeigen mit dem Projekt: Jeder kann mit Kreativität Lösungen gegen Zensur finden, die man so nicht erwartet.“Einige interessante LinksHier geht es zur Website und direkt in „The Uncensored Library“.Ja, auch wir verlinken Wikipedia ;-) Minecraft knapp und verständlich erklärt.Der World Press Freedom Index und die angesprochene Weltkarte der Pressefreiheit findet sich hier.Yulia Berezovskaia, Chefredakteurin von grani.ru, einer kremlkritischen Nachrichtenseite, die durch Russland blockiert wurde, gehört zu den #SpoilerForFreedom der Reporter ohne Grenzen. Mehr über sie erfährt man u.a. hier.Und nicht vergessen: Am 12. März ist Welttag gegen Internetzensur.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
1/27/2021

For Seasons

Season 1, Ep. 4
Vor fast genau 300 Jahren komponierte Antonio Vivaldi „Die Vier Jahreszeiten“, ein Stück, das nicht nur Klassik Liebhabern bekannt ist. Doch längst gibt es keine 4 Jahreszeiten mehr – der Klimawandel ist zur größten Gefahr für das Leben auf unserem Planeten geworden. Im November 2019 wurde Vivaldi in einer Neu-Interpretation in der Hamburger Elbphilharmonie vom NDR Sinfonieorchester uraufgeführt. Die Agentur Jung von Matt hat gemeinsam mit Musikwissenschaftlern, mit Creative Codern und Produzenten die gesammelten Klimadaten von 1725 bis heute genutzt und durch das sogenannte „Mapping“ auf Noten ganz neue akustische Ergebnisse erhalten. Das Stück „For Seasons“, also für die Jahreszeiten ist ein kraftvolles Statement, das nicht zu überhören ist und auf beeindruckende Art und Weise die dramatischen Auswirkungen auf Flora und Fauna zeigt.In dieser Folge spricht unsere Host Sara Kelly-Husain mit ihren beiden Gästen Marc Isken, von 2012 bis 2020 Creative Director bei Jung von Matt, jetzt Creative Director bei Mediamonks und federführend beim Projekt For Seasons, und Felipe Sanchez Luna, Audible Experience Designer und Gründer von KlingKlangKlong, einem innovativen Studio für Sound, Music und Interaction in Berlin.Darum geht es: Die Idee zu „For Seasons“ (und Trump am Nordpol), einen der seltsamsten Pitches, die Effekte des CO2-Anstiegs und Temperatur-Anomalien auf Vivaldis Winter, die Mammutaufgabe für Simone Candotto – den Arrangeur des Stückes – die Partitur zu überarbeiten, die Bedeutung der Violine für das Stück, Date Driven Creativity, Muskelerinnerung und das Gefühl, wenn eine Idee Wahrheit wird und vieles mehr.Hier einige AuszügeFelipe: „Es kommt die Challenge auf den Tisch: Hier sind die Daten, hier ist die Partitur – und wie können wir das miteinander verbinden. Und das war genau unsere Sache, genau das, was wir tun und wofür wir brennen. […] Wir hatten aber auch ein wenig Respekt.“Marc: „Eine Idee wie diese, kommt per se nicht aus einem KPI heraus. Es ist eine reine Awareness-Geschichte. Wir haben uns davon versprochen, das Thema mal ganz anders zu spielen.“Marc: „Durch Musik und durch diese Audio-Metapher, die man da schafft, schafft man noch einmal einen ganz anderen Zugang. […] Es berührt emotional auf einer ganz anderen Ebene als reine Fakten, obwohl es durch den Algorithmus und das Datenbasierte ja total faktisch ist.“Felipe: „Das war unsere Befürchtung, dass die Muskelerinnerung, das Muskelgedächtnis kommt, und die Noten gespielt werden, die eigentlich gelöscht wurden.“Marc: „Rein von der kreativen Seite betrachtet, ist das schon so ein Projekt, da gibt es keine Erfahrungswerte, da gibt es keine Blaupause – du machst halt was zum ersten Mal. Das ist in unserem Job super: Ins Nichts hinein zu probieren, mit dem festen Glauben, dass es klappt.“Felipe: „Das unübersichtliche Chaos und das weiße Rauschen in eine Sprache zu übersetzen, die wir anders verstehen und viel schneller verstehen können. […] Eine Message von sehr vielen Informationen in einen Moment emotional auszudrücken – das ist, was die Kombination von AI, Machine Learning, Data Sets leisten kann.“Einige interessante LinksHier geht es zum Case-Film von Jung von Matt.Der Konzertmitschnitt des NDR Elbphilharmonie Orchesters in der Elbphilharmonie.Die ZEIT hat ein spannendes Interview mit Simone Candotto, Posaunist und Arrangeur der Neu-Interpretation, und dem Chefdirigenten Alan Gilbert zu „For Seasons“ geführt. Hier frei zu lesen.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
1/13/2021

Pathways

Season 1, Ep. 3
„Pathways – Europe at Your Fingertips“ ist eine Gaming-App, die die Spieler*innen auf eine packende Tour über den europäischen Kontinent mitnimmt. Fantastische Bilder, abwechslungsreiche Charaktere und ihre Abenteuer verbinden europäische Themen, mit persönlichen Einblicken in die Lebenswelten von Europäer*innen. Das Besondere: Animierte AR-Umgebung und VR-Elemente – eine Verbindung von realer und virtueller Welt!Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der preisgekrönten Digitalagentur Artificial Rome hat der Art Directors Club (ADC) ein Virtual-Reality-Spiel zum Download als App entwickelt, das auf innovative und gleichzeitig unterhaltsame Weise die Stärken des Kontinents hervorhebt: Vielfalt, Frieden und Zusammenhalt.Unsere Gäste sind: Robert Werner, Art Director von Artificial Rome, der der Creative Lead der innovativen App von der Konzeptentwicklung, Ideenfindung bis hin zur Stilentwicklung, Kaspar Meyer, Referent im Bereich Strategische Kommunikation des Auswärtigen Amtes, der die Kooperation zwischen Politik und Kreativbranche möglich und erfolgreich machte, und Robert Hosp, einer von drei Geschäftsführern der Agentur BLUT, einer vielfach ausgezeichneten Agentur für Sound- und Musikproduktion mit Studios in Hamburg, Berlin und München, die sich für die atmosphärischen und immersiven Klanglandschaften verantwortlich zeigen.Gemeinsam sprechen die Drei mit unserer Host Sara über das in vielerlei Weise grenzüberschreitende Konzept von „Pathways“. Dabei lassen sie auch die Charaktere des Games Lucas, Frieda und Yanko zu Wort kommen, die von Texterin Imke Jungnitsch (Boost Seminare) ihre Geschichten und die Dialoge bekommen haben. Außerdem geht es um die Bedeutung Europas für Kreative, darum, wie Papier eigentlich klingt, um gutes Teamwork trotz breiter Abstimmungsprozesse, Mixed Reality (XR) Technologie und Perspekivwechsel.Hier einige Auszüge:Robert Hosp (Robla): „Mitten im Lockdown ging es darum, dem Spieler eine Reise durch die unterschiedlichen Länder in Europa zu ermöglichen.“Robert Werner: „Wir haben schon relativ zu Anfang vom Projekt im Rahmen der Ideenfindung zwei Elemente definiert, die das Spiel im Kern zusammenhalten, sowohl Gestaltung und Sounddesign als auch Narrativ bedienen sollten: Und zwar Papier und Wind.“Kaspar Meyer: „Diese Dimension des Spielens, also dass man in Gedanken reist, die Realität weiter ausdeutet und irgendwo die Grenzen zwischen Fantasie und Realität erkundet: Das finde ich eine spannende Sache!“Robert Hosp: „Manchmal ist es genau das Richtige, Raum zu lassen. [...] Stille kann manchmal das beste Sound-Design sein.“Hier Links zum Download, zur Website mit Eindrücken aus dem Spiel und weitere Hinweise:„Pathways“ (iOS) zum Download„Pathways“ (Android) zum DownloadWebsite zu „Pathways – Europe at Your Fingertips“Hier gibt es eine ausführliche Definition von Serious GamesDie Illustrationen der Charaktere stammen von Bruno MangyokuDas erwähnte Projekt „Cities and Memory“ in Sachen Field Recordings von Stuart FowkesEine Zusammenstellung und Erklärung des erwähnten Klischee-Sounds „Wilhelmscream“ gibt es hierTexterin Imke Jungnitsch leitete zwei „Pathways“ Workshops mit jungen Kreativen aus ganz Europa„Pathways“ wurde unter anderem auf der Gamevention und dem Reeperbahn Festival vorgestelltWebsite der deutschen EU Ratspräsidentschaft 2020Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
12/30/2020

#weilwirdichlieben

Season 1, Ep. 2
Community Management mit Haltung, Humor und Berliner Schnauze. Das ist #weilwirdichlieben. Top-Aktuell und häufig in RealTime setzen die Berliner Verkehrsbetriebe eindeutig Maßstäbe in Sachen Kommunikation. Ob Verspätung, Sauberkeit oder Themen, die die Hauptstadt oder auch ganz Deutschland bewegen: Wenn die BVG auf ihren Social Media Kanälen schreibt, will man es lesen. Denn: Dit fetzt!Die Kampagne zählt zu den erfolgreichsten der letzten Jahre, erzielt unglaubliche Reichweiten und Engagement und gewinnt immer wieder Awards. Und so kennt die BVG heute jeder, ein lokales Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs, das mit seinem Image lange zu kämpfen hatte, und es heute beispielhaft zur Markenbildung nutzt.Wir stellen euch die Köpfe hinter #weilwirdichlieben vor: Host Sara entlockt in #2 des ADC Podcast unseren beiden Gästen Frank Büch, seit 2015 Head of Marketing bei der BVG, und Christian Artopé, Geschäftsführer der Werbeagentur GUD aus Berlin, so einige Insights über den holprigen Start der Kampagne, die Hassliebe zwischen der BVG und ihren Kunden bzw. ihrer Community. Außerdem sprechen sie über Produktversprechen. devote Kommunikation vs. urkomische Posts (die nicht bei jedem ankommen), PC-Polizei, den furchtbaren Begriff des "Verlängerns" und die Zusammenarbeit der Agenturen aus dem Pool der BVG. Und natürlich darf das Thema Haltung auch nicht fehlen.Außerdem haben wir vorab mit André Rudolph gesprochen. Er ist selbstständiger Texter, Konzepter, Foto- und Videographer für Social Media und als Teil des Kampagnenteams einer der Kreativen hinter den Postings und im Austausch mit der Community. Hier einige Auszüge:Frank: „Heute würden wir natürlich immer behaupten, das war alles geplant. Wenn wir ehrlich sind: Ein bißchen gezuckt haben wir schon. Und unser Vorstand war… etwas überrascht.“Christian: „Der Busfahrer der hat die Berliner Schnauze – das ist für uns die Markenpersönlichkeit. Die BVG ist Berlin. Dann gibt es das Markenversprechen mit dem Claim „Weil wir dich lieben“. Keiner kennt die Berliner so gut wie die BVG. Und dann gibt es noch die Markeninszenierung; das ist im Endeffekt das Setting, das echte Berlin. Uns war es wichtig, nicht mit Hochglanzbildern oder einer überproduzierten Werbeoptik zu kommen, sondern mit dem echten Social Media Berlin.“André: „Im Vordergrund steht immer das Thema, der Witz, dass das irgendwie einen Bezug zur BVG bekommt – das ist ganz wichtig, dass wir uns nicht verlieren und nicht im Nirvana rumstochern – und dann schauen wir einfach, ob es funktioniert. Mit dem Community Management haben wir dann natürlich auch immer so einen Testballon.“Frank: „Wenn man jeden Tag einen Drahtseilakt macht – und das machen wir – dann fällt man gelegentlich mal runter.“Hier Links zu den genannten BVG Kampagnenspots und -aktionen:"Is mir egal" (feat. Kazim Akboga) (BVG / Jung von Matt AG)"Alles Absicht" (BVG / Jung von Matt AG)BVG-Arie (BVG / Jung von Matt AG)U2 in der U2 (BVG / GUD.berlin)Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter: adc.de