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Nägel und Köpfe – Der ADC Podcast

Werbung und Design, Szenographie und Fotografie, Architektur, Illustration, digitale Medien, Regie und Komposition – kreative Kommunikation hat viele Facetten. Und keiner kennt sich damit besser aus, als der ADC. Die Mit
Latest Episode1/13/2021

Pathways

Season 1, Ep. 3
„Pathways – Europe at Your Fingertips“ ist eine Gaming-App, die die Spieler*innen auf eine packende Tour über den europäischen Kontinent mitnimmt. Fantastische Bilder, abwechslungsreiche Charaktere und ihre Abenteuer verbinden europäische Themen, mit persönlichen Einblicken in die Lebenswelten von Europäer*innen. Das Besondere: Animierte AR-Umgebung und VR-Elemente – eine Verbindung von realer und virtueller Welt!Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der preisgekrönten Digitalagentur Artificial Rome hat der Art Directors Club (ADC) ein Virtual-Reality-Spiel zum Download als App entwickelt, das auf innovative und gleichzeitig unterhaltsame Weise die Stärken des Kontinents hervorhebt: Vielfalt, Frieden und Zusammenhalt.Unsere Gäste sind: Robert Werner, Art Director von Artificial Rome, der der Creative Lead der innovativen App von der Konzeptentwicklung, Ideenfindung bis hin zur Stilentwicklung, Kaspar Meyer, Referent im Bereich Strategische Kommunikation des Auswärtigen Amtes, der die Kooperation zwischen Politik und Kreativbranche möglich und erfolgreich machte, und Robert Hosp, einer von drei Geschäftsführern der Agentur BLUT, einer vielfach ausgezeichneten Agentur für Sound- und Musikproduktion mit Studios in Hamburg, Berlin und München, die sich für die atmosphärischen und immersiven Klanglandschaften verantwortlich zeigen.Gemeinsam sprechen die Drei mit unserer Host Sara über das in vielerlei Weise grenzüberschreitende Konzept von „Pathways“. Dabei lassen sie auch die Charaktere des Games Lucas, Frieda und Yanko zu Wort kommen, die von Texterin Imke Jungnitsch (Boost Seminare) ihre Geschichten und die Dialoge bekommen haben. Außerdem geht es um die Bedeutung Europas für Kreative, darum, wie Papier eigentlich klingt, um gutes Teamwork trotz breiter Abstimmungsprozesse, Mixed Reality (XR) Technologie und Perspekivwechsel.Hier einige Auszüge:Robert Hosp (Robla): „Mitten im Lockdown ging es darum, dem Spieler eine Reise durch die unterschiedlichen Länder in Europa zu ermöglichen.“Robert Werner: „Wir haben schon relativ zu Anfang vom Projekt im Rahmen der Ideenfindung zwei Elemente definiert, die das Spiel im Kern zusammenhalten, sowohl Gestaltung und Sounddesign als auch Narrativ bedienen sollten: Und zwar Papier und Wind.“Kaspar Meyer: „Diese Dimension des Spielens, also dass man in Gedanken reist, die Realität weiter ausdeutet und irgendwo die Grenzen zwischen Fantasie und Realität erkundet: Das finde ich eine spannende Sache!“Robert Hosp: „Manchmal ist es genau das Richtige, Raum zu lassen. [...] Stille kann manchmal das beste Sound-Design sein.“Hier Links zum Download, zur Website mit Eindrücken aus dem Spiel und weitere Hinweise:„Pathways“ (iOS) zum Download„Pathways“ (Android) zum DownloadWebsite zu „Pathways – Europe at Your Fingertips“Hier gibt es eine ausführliche Definition von Serious GamesDie Illustrationen der Charaktere stammen von Bruno MangyokuDas erwähnte Projekt „Cities and Memory“ in Sachen Field Recordings von Stuart FowkesEine Zusammenstellung und Erklärung des erwähnten Klischee-Sounds „Wilhelmscream“ gibt es hierTexterin Imke Jungnitsch leitete zwei „Pathways“ Workshops mit jungen Kreativen aus ganz Europa„Pathways“ wurde unter anderem auf der Gamevention und dem Reeperbahn Festival vorgestelltWebsite der deutschen EU Ratspräsidentschaft 2020Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
1/13/2021

Pathways

Season 1, Ep. 3
„Pathways – Europe at Your Fingertips“ ist eine Gaming-App, die die Spieler*innen auf eine packende Tour über den europäischen Kontinent mitnimmt. Fantastische Bilder, abwechslungsreiche Charaktere und ihre Abenteuer verbinden europäische Themen, mit persönlichen Einblicken in die Lebenswelten von Europäer*innen. Das Besondere: Animierte AR-Umgebung und VR-Elemente – eine Verbindung von realer und virtueller Welt!Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der preisgekrönten Digitalagentur Artificial Rome hat der Art Directors Club (ADC) ein Virtual-Reality-Spiel zum Download als App entwickelt, das auf innovative und gleichzeitig unterhaltsame Weise die Stärken des Kontinents hervorhebt: Vielfalt, Frieden und Zusammenhalt.Unsere Gäste sind: Robert Werner, Art Director von Artificial Rome, der der Creative Lead der innovativen App von der Konzeptentwicklung, Ideenfindung bis hin zur Stilentwicklung, Kaspar Meyer, Referent im Bereich Strategische Kommunikation des Auswärtigen Amtes, der die Kooperation zwischen Politik und Kreativbranche möglich und erfolgreich machte, und Robert Hosp, einer von drei Geschäftsführern der Agentur BLUT, einer vielfach ausgezeichneten Agentur für Sound- und Musikproduktion mit Studios in Hamburg, Berlin und München, die sich für die atmosphärischen und immersiven Klanglandschaften verantwortlich zeigen.Gemeinsam sprechen die Drei mit unserer Host Sara über das in vielerlei Weise grenzüberschreitende Konzept von „Pathways“. Dabei lassen sie auch die Charaktere des Games Lucas, Frieda und Yanko zu Wort kommen, die von Texterin Imke Jungnitsch (Boost Seminare) ihre Geschichten und die Dialoge bekommen haben. Außerdem geht es um die Bedeutung Europas für Kreative, darum, wie Papier eigentlich klingt, um gutes Teamwork trotz breiter Abstimmungsprozesse, Mixed Reality (XR) Technologie und Perspekivwechsel.Hier einige Auszüge:Robert Hosp (Robla): „Mitten im Lockdown ging es darum, dem Spieler eine Reise durch die unterschiedlichen Länder in Europa zu ermöglichen.“Robert Werner: „Wir haben schon relativ zu Anfang vom Projekt im Rahmen der Ideenfindung zwei Elemente definiert, die das Spiel im Kern zusammenhalten, sowohl Gestaltung und Sounddesign als auch Narrativ bedienen sollten: Und zwar Papier und Wind.“Kaspar Meyer: „Diese Dimension des Spielens, also dass man in Gedanken reist, die Realität weiter ausdeutet und irgendwo die Grenzen zwischen Fantasie und Realität erkundet: Das finde ich eine spannende Sache!“Robert Hosp: „Manchmal ist es genau das Richtige, Raum zu lassen. [...] Stille kann manchmal das beste Sound-Design sein.“Hier Links zum Download, zur Website mit Eindrücken aus dem Spiel und weitere Hinweise:„Pathways“ (iOS) zum Download„Pathways“ (Android) zum DownloadWebsite zu „Pathways – Europe at Your Fingertips“Hier gibt es eine ausführliche Definition von Serious GamesDie Illustrationen der Charaktere stammen von Bruno MangyokuDas erwähnte Projekt „Cities and Memory“ in Sachen Field Recordings von Stuart FowkesEine Zusammenstellung und Erklärung des erwähnten Klischee-Sounds „Wilhelmscream“ gibt es hierTexterin Imke Jungnitsch leitete zwei „Pathways“ Workshops mit jungen Kreativen aus ganz Europa„Pathways“ wurde unter anderem auf der Gamevention und dem Reeperbahn Festival vorgestelltWebsite der deutschen EU Ratspräsidentschaft 2020Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter:adc.de
12/30/2020

#weilwirdichlieben

Season 1, Ep. 2
Community Management mit Haltung, Humor und Berliner Schnauze. Das ist #weilwirdichlieben. Top-Aktuell und häufig in RealTime setzen die Berliner Verkehrsbetriebe eindeutig Maßstäbe in Sachen Kommunikation. Ob Verspätung, Sauberkeit oder Themen, die die Hauptstadt oder auch ganz Deutschland bewegen: Wenn die BVG auf ihren Social Media Kanälen schreibt, will man es lesen. Denn: Dit fetzt!Die Kampagne zählt zu den erfolgreichsten der letzten Jahre, erzielt unglaubliche Reichweiten und Engagement und gewinnt immer wieder Awards. Und so kennt die BVG heute jeder, ein lokales Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs, das mit seinem Image lange zu kämpfen hatte, und es heute beispielhaft zur Markenbildung nutzt.Wir stellen euch die Köpfe hinter #weilwirdichlieben vor: Host Sara entlockt in #2 des ADC Podcast unseren beiden Gästen Frank Büch, seit 2015 Head of Marketing bei der BVG, und Christian Artopé, Geschäftsführer der Werbeagentur GUD aus Berlin, so einige Insights über den holprigen Start der Kampagne, die Hassliebe zwischen der BVG und ihren Kunden bzw. ihrer Community. Außerdem sprechen sie über Produktversprechen. devote Kommunikation vs. urkomische Posts (die nicht bei jedem ankommen), PC-Polizei, den furchtbaren Begriff des "Verlängerns" und die Zusammenarbeit der Agenturen aus dem Pool der BVG. Und natürlich darf das Thema Haltung auch nicht fehlen.Außerdem haben wir vorab mit André Rudolph gesprochen. Er ist selbstständiger Texter, Konzepter, Foto- und Videographer für Social Media und als Teil des Kampagnenteams einer der Kreativen hinter den Postings und im Austausch mit der Community. Hier einige Auszüge:Frank: „Heute würden wir natürlich immer behaupten, das war alles geplant. Wenn wir ehrlich sind: Ein bißchen gezuckt haben wir schon. Und unser Vorstand war… etwas überrascht.“Christian: „Der Busfahrer der hat die Berliner Schnauze – das ist für uns die Markenpersönlichkeit. Die BVG ist Berlin. Dann gibt es das Markenversprechen mit dem Claim „Weil wir dich lieben“. Keiner kennt die Berliner so gut wie die BVG. Und dann gibt es noch die Markeninszenierung; das ist im Endeffekt das Setting, das echte Berlin. Uns war es wichtig, nicht mit Hochglanzbildern oder einer überproduzierten Werbeoptik zu kommen, sondern mit dem echten Social Media Berlin.“André: „Im Vordergrund steht immer das Thema, der Witz, dass das irgendwie einen Bezug zur BVG bekommt – das ist ganz wichtig, dass wir uns nicht verlieren und nicht im Nirvana rumstochern – und dann schauen wir einfach, ob es funktioniert. Mit dem Community Management haben wir dann natürlich auch immer so einen Testballon.“Frank: „Wenn man jeden Tag einen Drahtseilakt macht – und das machen wir – dann fällt man gelegentlich mal runter.“Hier Links zu den genannten BVG Kampagnenspots und -aktionen:"Is mir egal" (feat. Kazim Akboga) (BVG / Jung von Matt AG)"Alles Absicht" (BVG / Jung von Matt AG)BVG-Arie (BVG / Jung von Matt AG)U2 in der U2 (BVG / GUD.berlin)Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter: adc.de
12/16/2020

Wer bist du?

Season 1, Ep. 1
In unserer ersten Folge von "Nägel und Köpfe" sprechen Florian Jaenicke, freiberuflicher Fotograf, und Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazin über "Wer bist du?", die Fotokolumne 2019.Es ist eine beeindruckende und berührende Arbeit: Jede Woche, ein ganzes Jahr lang, brachte das ZEITmagazin ein Foto von Friedrich, zusammen mit einem kurzen intensiven Text. Friedrich ist mittlerweile 15 Jahre alt, mehrfach schwerstbehindert und der Sohn von Florian Jaenicke. Mit den Porträtbildern sucht der Fotograf eine Antwort auf die Frage: Wer bist du? Christoph Amend und sein Team des ZEITmagazin zeigten die Bilder ihren Lesern, die sich dem Jungen und seiner Familie mit jeder Kolumne näher fühlten.Die Form der Darstellung ist einzigartig – und dafür hat der ADC die Fotokolumne „Wer bist du?“ 2020 mit dem Grand Prix des ADC ausgezeichnet.Mehr über diese Arbeit, die Hintergründe, die Frage nach dem richtigen Format, die moralische Verantwortung von Journalisten, die Würdigung eines Lebens, Autorinnen und Autoren, die normalerweise nicht schreiben, die Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Art-bzw. Text-Redaktion des ZEITmagazin und wie die Blattmacher, die 52-Wochen-Struktur von Florian durcheinander gebracht haben und vieles mehr – das erfahrt ihr in dieser Folge des ADC Podcast "Nägel und Köpfe"Hier einige Auszüge:Florian: "Das Fotografieren ist das Festhalten eines Moments, eines Gesichtsausdrucks. Die Mimik ist einer der wenigen Kanäle, über die er zu uns spricht, über die er sich ausdrücken kann, denn sprechen kann er nicht. Und dann ist es Friedrich ziemlich egal, wenn man ihn fotografiert. Diese Unbefangenheit vor der Kamera … Daraus ergab sich das Gefühl: Diese Bilder sind sehr stark."Christoph: "In der Sprache ist es manchmal stärker, wenn die Wörter sich etwas zurücknehmen. Dadurch entsteht eine viel größere Emotionalität."Florian: "Meine anfängliche Angst, die Form würde vielleicht falsch verstanden, erwies sich als völlig unbegründet. Meine Intention, durch die Texte mit den komplementierenden Fotos Fragen zu stellen und auch Denkanstöße zu geben, wurde offensichtlich erkannt".Christoph: "Bei Florians Kolumne passierte etwas, was bei der Fotografie-Kolumne noch nie passiert war: Schon ab Folge 2 oder 3 haben wir unglaublich viele Mails von Leser*innen bekommen, die unglaublich emotional und direkt auf die Geschichte reagiert haben. [...] Diese Verbindung war sofort da - und zwar direkt."Hier noch einige Infos, zu Dingen, die unsere beiden Gäste erwähnen:Das Poster der Fotografie von u.a. Willy Brandt „Teutoburger Wald, 17.07.1976“, das im Berliner Büro von Christoph die Wand ziert, und die Geschichte dazu findet ihr hier: „Mandolinenbild“ Die Mundharmonika, die Florian für seinen Sohn Friedrich auf einer Reportagereise nach Indien (in Brigitte) während der Schwangerschaft seiner Frau kaufte, seht ihr in dieser Ausgabe der Fotokolumne.Das journalistische Vorbild einer langjährigen Dokumentation, die Florian am Ende erwähnt, ist die Dokumentarfilmreihe Up (BBC) über ein Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen sozioökonomischen Hintergründen. Zu sehen u.a. auf Amazon Prime.Hier könnt ihr die Verkündung des Grand Prix für die Fotokolumne 2019 im Rahmen des digitalen ADC Festivals 2020 von und mit Friedrich Lichtenstein sehen.Über den Art Directors Club (ADC)Im Art Directors Club für Deutschland e.V. haben sich rund 750 führende Köpfe der kreativen Kommunikation zusammengeschlossen. Clubmitglieder sind renommierte Designer, Journalisten, Architekten, Szenographen, Fotografen, Illustratoren, Regisseure, Komponisten, Produzenten, Spezialisten für digitale Medien und Werber. Der ADC sieht sich als Maßstab der kreativen Exzellenz und zeichnet herausragende Kommunikation aus. Dazu veranstaltet er Wettbewerbe, Kongresse, Seminare, Vorträge, Events, B2BVeranstaltungen und gibt diverse Publikationen heraus.Mehr Infos unter: adc.de