Staatsplan 14.25

  • 18. 17 Über die Erforschung von Langzeitschäden - mit Dipl.-Psychologin Eva Flemming

    31:39||Ep. 18
    Staatsplan 14.25 In der dieser Folge von Staatsplan 14.25 haben wir Gelegenheit, Einblicke in die aktuelle Forschungsstudie an der Rostocker Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie zu erhalten, welche unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Spitzer die Langzeitfolgen des DDR-Staatsdopings erforscht. Die Diplompsychologin Eva Flemming erklärt welche Fragestellungen erforscht werden, ob es bereits erste Erkenntnisse gibt und welche Themen noch offen sind. Die Studie sucht weiterhin Teilnehmer:innen. Interessierte Sportler:innen können sich gerne beim DOH e.V. melden!
  • 17. 16 Über die kleinste Liga der Welt und Reisen ins „KA“ - ein Gespräch mit einem ehemaligen Eishockey-Spieler

    24:28||Ep. 17
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Eishockey spielte in der ehemaligen DDR eine Sonderrolle. Obwohl bis 1989 in Ostdeutschland mit nur zwei Vereinen die wohl kleinste Liga der Welt existierte, blieb der Sport trotzdem nicht von den Eingriffen durch die Politik und die DDR-Sportfunktionäre verschont. Einen detaillierteren Einblick kann uns ein ehemaliger Spieler aus Weißwasser vermitteln, der über seinen sportlichen Werdegang, die Dynamiken innerhalb der beiden Mannschaften bis hin zum Doping erzählt.
  • 16. 15 Das Bewahren der eigenen Unabhängigkeit: Ein Gespräch mit Gesine Tettenborn

    01:05:20||Ep. 16
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Gesine Tettenborn, geborene Walther, gehörte zu den größten Leichtathletik-Talenten der DDR. 1984 lief sie mit ihrer Mannschaft den 4 x 400m Staffel-Weltrekord. Mit der Geburt des ersten Kindes beendete sie ihre Sportlerinnen-Karriere und widmete sich vor allem ihrer Familie. Tatsächlich verbirgt sich hinter dieser scheinbar logischen und unaufgeregten Beschreibung ein achtungsgebietendes Ringen um die eigene innere Unabhängigkeit und um das Anrecht auf ein selbstbestimmtes Leben. Gesine Tettenborn Lebensbericht hört sich an wie ein Krimi aus Zeiten des Kalten Krieges, in dem wir vom Fluchtversuch und der Haft des Bruders erfahren, der Bespitzelung durch die Stasi, vom Doping und einer Liebesgeschichte mit einem Schweizer Athleten. 2010 ließ sich Gesine Tettenborn aus der Rekordliste des Leichtathletik-Verbandes streichen.
  • 15. 14 „Sie haben es trotzdem gemacht“: Interview mit der Schwimmerin Nicole Jung

    18:42||Ep. 15
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Im zweiten Teil des Interviews mit Nicole Jung berichtet die Berliner Schwimmerin von ihrem Leben nach dem Leistungssport, den gesundheitlichen Spätfolgen und wie sie ihre Liebe für den Sport weitergibt. Und von dem Moment, als plötzlich Personen aus der Vergangenheit wieder in ihrem Leben auftauchen…
  • 14. 13 Fliesen zählen und eine zweite Familie: Interview mit der Schwimmerin Nicole Jung

    24:19||Ep. 14
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Nicole Jung lebt mit ihrem Mann und den beiden Ziehsöhnen in Berlin. Mit Beginn der ersten Klasse trainierte sie beim TSC Berlin Schwimmen und sollte sogar auf der Sportschule, die KJS delegiert werden. Doch bei den wichtigen Aufnahme-Wettkämpfen ging so einiges schief… Sie berichtet von ihrem Trainingsalltag, ihrer Begeisterung für den Sport und über die merkwürdigen Tuben zum Auslutschen, die sie vor den Wettkämpfen bekommen hat...
  • 13. 12 Wie funktioniert Aufarbeitung? Interview mit Sandra Lösecke

    33:22||Ep. 13
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Auch die Folge 12 von "Staatsplan 14.25" findet in Magdeburg statt, dieses Mal sprechen wir mit Sandra Lösecke. Die Psychologin arbeitet bei der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, und betreut dort seit dem 1. Januar 2019 u.a. auch die ehemaligen DDR-Sportler. Unser Gespräch dreht sich um die Details ihrer Betreuungs- und Aufarbeitungsarbeit in der Beratungsstelle.
  • 12. 11 Narzissmus und Entwertung: Interview mit Prof. Dr. Jörg Frommer

    40:55||Ep. 12
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Die neueste Folge von „Staatsplan 14.25“ führt uns nach Magdeburg und in die dortige Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, in das Büro von Prof. Dr. Jörg Frommer, der dort durch das SED-Regime betroffene und traumatisierte Klienten betreut, darunter auch ehemalige DDR-Sportler. Der Psychosomatiker hat sich eingehend mit den psychischen Langzeitfolgen der ehemaligen Athleten befasst. Er berichtet von seinen Erfahrungen mit den Betroffenen, welche Behandlungsansätze er sieht und wie gerichtliche Gutachten entstehen.
  • 11. 10 Historische Hintergründe - Dynamo, ASK und Trainerausbildung: Interview mit Sporthistoriker Dr. Berno Bahro

    27:14||Ep. 11
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Neben den verschiedenen Institutionen, Funktionären und vorgegeben Plänen kam vor allem den Trainern eine wichtige Rolle innerhalb des DDR-Sportsystems zu. Dr. Berno Bahro von der Universität Potsdam berichtet, wie sich deren Ausbildung gestaltet hat und welche Einflussmöglichkeiten sie bei der Erstellung von Trainingsplänen aber auch bei der Dopingmittelvergabe hatten. Der Sporthistoriker wirft zudem ein Licht auf die besondere Rolle der Sportvereinigungen ASK und Dynamo. ASK steht dabei für Armeesportclub und dazu zählten alle Armeesportgemeinschaften. Bei Dynamo-Clubs hingegen handelte es sich um die Sportvereinigungen der inneren Sicherheitsorgane unter der Verantwortung von Erich Mielke, wie z.B. der Volkspolizei und Staatssicherheit,.
  • 10. 09 Historische Hintergründe - 70er Jahre bis zur Wendezeit: Interview mit Sporthistoriker Dr. Berno Bahro

    26:42||Ep. 10
    Staatsplan 14.25 - Opfer des DDR-Leistungssports erzählen Im zweiten Teil des Gespräches mit Dr. Bahro, dem Sporthistoriker der Universität Potsdam, soll es um die weitere Entwicklung des DDR-Sport- und -Dopingsystems ab den 70er Jahren gehen bis hin zu den Transformations-Prozessen der Wendezeit. Dabei kommt man an einem nicht vorbei: dem „Staatsplanthema 14.25“. Dr. Bahro erklärt, worum es sich dabei handelt und wie es eigentlich dazu kam, dass 1974 eine solche Maßnahme ergriffen wurde.
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