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07HEALTH – der Podcast aus dem Klinikum Stuttgart
Gehirntumore verstehen: Wissen für Betroffene und Angehörige
Neuroonkologische Erkrankungen machen circa 2% alle Tumorarten aus und sind hier am Klinikum Stuttgart das Spezialgebiet der ehemaligen Zentrumsleiterin, Minou Nadji-Ohl und des jetzigen Zentrumsleiters, Dr. Stephan Schommer des zertifizierten Zentrums für neuroonkologische Tumore.
Was die meistgestellte Frage in ihrem Arbeitsbereich ist, was die zentralen Einflussfaktoren hinsichtlich Behandlungsoptionen bei Gehirntumoren sind und welche Fortschritte in der Behandlung in den letzten Jahren erzielt wurden, darüber und über vieles mehr sprechen wir in der 13. Podcastfolge.
Folgenübersicht:
0:55: Was macht das menschliche Gehirn so faszinierend?
1:50: Die meistgestellte Frage im Bereich Gehirntumore?
2:40: Überblick verschiedener Formen von Gehirntumoren
3:00: Gutartig vs. bösartig: Was bedeutet das eigentlich?
3:45: Tumorwachstum und Größe: Wie beeinflussen diese die Behandelbarkeit?
5:25: Warum nicht jeder Tumor im Gehirn automatisch ein Gehirntumor ist
5:55: Häufigkeit von Hirntumoren in Deutschland und das häufigste Erscheinungsbild
7:00: Ursachen und Risikofaktoren: Was steckt dahinter?
8:40: Typische Symptome bei Gehirntumoren.
10:15: Wie läuft die Diagnostik ab?
11:24: Tumorbiologie: Der Schlüssel zum Verständnis
12:05: Ablauf einer Biopsie.
13:05: Was wird in einer Tumorkonferenz besprochen?
15:10: Operation am Gehirn: Ablauf und Fortschritte der letzten 10 Jahre
18:25: Was wird sich in Zukunft noch verändern?
19:20: Psychosoziale Unterstützung für Patienten am Klinikum Stuttgart
21:55: Wie verändert die Diagnose das Leben der Patienten?
24:05: Kunst*Kraft*Werke: Was bietet das Projekt?
26:25: Fortschritte in der Behandlung von Gehirntumoren
27:40: Wenn Heilung nicht möglich ist: Wie können wir die Lebenszeit, bei gleichzeitig guter Lebensqualität, ggf. verlängern?
28:08: Hoffnung durch Forschung: Warum Studien so wichtig sind
32:20: Was sollten Hörer und Hörerinnen unbedingt aus dieser Folge mitnehmen?
34:10: Closer-Fragen
Links:
Behandlungsteam | Neuroonkologische Tumoren | Klinikum Stuttgart
Kunst*Kraft*Werke | Stuttgart Cancer Center | Klinikum Stuttgart
Neuroonkologische Tumoren | Stuttgart Cancer Center | Klinikum Stuttgart
Deutsche Hirntumorhilfe e.V.: Selbsthilfekontakte
Hirntumoren: Symptome, Ursachen, Diagnose und Therapie | DKFZ - Krebsinformationsdienst
Genetische Beratung und Syndromdiagnostik | Klinische Genetik | Klinikum Stuttgart
Redaktion/Moderation: Catrin Rathgeb
Technik & Aufnahme: Tobi Grosser
Sounddesign & Postproduktion: Phil Mönch
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35. Genetisches Krebsrisiko: Diagnose, Vorsorge und Leben mit dem Lynch-Syndrom
44:23||Season 1, Ep. 35„Das Lynch-Syndrom ist die häufigste erbliche Form von Darmkrebs. Jeder 280. Mensch ist Anlageträger für eine Erbgutveränderung die zu einem Lynch-Syndrom führt.“ Dr. Hans-Jürgen PanderWas bedeutet es, mit dem Wissen zu leben, ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko zu haben – ein Leben lang? Für Georgina Hoffmann ist diese Frage keine theoretische. Bei ihr wurde das Lynch-Syndrom festgestellt – eine erbliche Genveränderung, die das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen deutlich erhöhen kann. Die Diagnose bedeutet für Betroffene nicht nur regelmäßige Vorsorge und medizinische Entscheidungen. Sie kann auch Fragen aufwerfen, die tief ins persönliche Leben reichen: Wie viel Gewissheit möchte ich haben? Was bedeutet mein genetisches Risiko für meine Kinder? Und wie gelingt es, trotz der Angst vor einer möglichen Erkrankung selbstbestimmt zu leben? Georgina Hoffmann erzählt in dieser Folge sehr persönlich von ihrer Entscheidung für einen Gentest, von Verantwortung innerhalb der Familie und davon, wie sich ihr Leben durch zwei Krebsdiagnosen verändert hat. 2018 erhielt sie die Diagnose Eierstockkrebs. Einige Jahre später folgte die Diagnose Darmkrebs. Beide Erfahrungen haben ihren Blick auf Vorsorge, Medizin und die Arzt-Patienten-Beziehung geprägt. Gemeinsam mit dem Humangenetiker Dr. Hans-Jürgen Pander schauen wir deshalb auch auf die andere Seite: Was genau ist das Lynch-Syndrom? Warum wird es häufig erst spät erkannt? Welche Bedeutung haben genetische Tests? Und warum ist eine engmaschige Früherkennung für Betroffene so wichtig?Folgenübersicht:00:45: Georgina, welche Rolle spielt das Thema Krebs für Dich heute?02:05: Wie schwer fiel die Entscheidung zum Gen-Test?03:00: Was bringt die Klarheit um das genetische Risiko?03:36: Was genau ist das Lynch-Syndrom?05:11: Wann sollte man an das Lynch-Syndrom als Option denken?06:10: Kurz erklärt: Mikrosatteliten-Instabilität und DNA-Reparaturmechanismen07:33: Unterformen und Tumorspektrum des Lynch-Syndroms08:30: MSH-2-Genmutation – was genau bedeutet das Tumorrisikosyndrom für Betroffene?09:25: Was bedeutet die Diagnose für die Patientinnen und Patienten?10:38: Was bedeutet das Wissen um Dein Risiko für Dich im Alltag, Georgina?13:47: Was gibt Dir Kraft und Halt im Alltag?17:30: Diagnose Eierstockkrebs: Wenn aus „könnte passieren“ eine gesicherte Diagnose wird19:00: Frühere Menopause durch die Entfernung der Eierstöcke – was sollte man, aus Patientenperspektive, wissen? Was muss noch passieren=20:22: Warum führen bestimmte Genmutationen zu bestimmten Krebserkrankungen? Wie beispielsweise die MSH-2-Genmutation zu einem erhöhten Darmkrebs- und Eierstockkrebsrisiko22:07: Die zweite Krebsdiagnose: Wie geht man damit um?24:25: Sind Frauen benachteiligter beim Lynch-Syndrom?25:20: Worin unterscheidet sich nicht-erblicher Darmkrebs von erblichem Darmkrebs?26:50: Warum ist eine aktive Arzt-Patienten-Beziehung wichtig?28:00: Leben mit dem Tumorrisikosyndrom: Georginas Alltag und Routinen30:25: Warum ist der Austausch mit und zwischen Betroffenen wichtig?32:10: Welche Fortschritte in Forschung und Versorgung gibt es?35:45: Was sollte Betroffenen Hoffnung geben?39:15: Was wünschen Sie sich für Lynch-Patientinnen und –Patienten, das derzeit noch nicht Realität ist?40:05: Georgina, Du bist Botschafterin für SemiColon – was genau macht der Verein?41:50: Closer-FragenLinks:Startseite | Klinische Genetik | Klinikum StuttgartSemiColon - SemiColonERN GENTURIShttps://predi-lynch.eu/Living at genetic risk: The patient experience of Lynch syndrome - PubMedLiving at genetic risk: The patient experience of Lynch syndrome - Reents - International Journal of Cancer - Wiley Online LibraryRedaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
34. Delir — wenn der Kopf die Orientierung verliert: Prävention, Erkennen & Handeln
43:27||Season 1, Ep. 34Ein Delir ist eine akute Verwirrtheit und Funktionsstörung des Gehirns, die sich innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen entwickelt. Besonders häufig tritt es bei älteren Menschen auf und kann beispielsweise durch Operationen, Infektionen, Erkrankungen oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Im Gegensatz zu einer Demenz ist ein Delir grundsätzlich akut und kann sich vollständig zurückbilden. Entscheidend sind die frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren, konsequente Prävention, nicht-medikamentöse Maßnahmen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflege, Therapeuten, Patienten und Angehörigen. Das am Klinikum Stuttgart entwickelte „Aktiver“-Programm konnte in der PAWEL-Studie zeigen, dass bis zu 40 % der Delirien verhindert werden können.Ziel des AKTIVER-Teams am Klinikum Stuttgart ist es, das Delirrisiko zu senken, ein Delir frühzeitig zu erkennen und entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten. Speziell ausgebildete Pflegefachkräfte helfen, indem sie delirgefährdete Patienten und Patientinnen und Patienten im Delir ab 65 Jahren identifizieren. Folgenübersicht:01:05 Was ist ein Delir und wodurch wird es ausgelöst?02:40 Delir oder Demenz – worin liegt der Unterschied?04:20 Welche Symptome hat ein Delir?05:39 Welche Folgen hat ein unbehandeltes Delir?07:21 Wie wird ein Delir behandelt?09:52 Wer ist besonders gefährdet und wie funktioniert Prävention?11:14 Delirprävention beginnt vor dem Krankenhausaufenthalt13:27 Welche Rolle spielt die Pflege bei der Erkennung?14:13 Was können Angehörige tun?15:44 Welche Rolle spielen Medikamente und Angehörige?17:48 Wie kann die Umgebung Orientierung geben?19:02 Was ist die neue S3-Leitlinie zum Delir?22:28 Welche Bedeutung hat die S3-Leitlinie für die Praxis?24:45 Welche Medikamente sollten vermieden werden?26:47 Wie werden Mitarbeitende geschult?28:37 Wie geht es mit der Delirprävention weiter?29:14 Was macht das „Aktiver“-Team?34:18 Wie erfolgreich ist das Programm?36:51 Wie wird das Programm weiterentwickelt?38:42 Was passiert nach einem Delir bzw. nach der Entlassung?Links:Aktiver-Team im Klinikum Stuttgart (Delirprävention)AKTIVER | Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere | Klinikum StuttgartKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie für ÄltereStartseite | Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere | Klinikum StuttgartS3-Leitlinien Delir:AWMF LeitlinienregisterPatientenleitlinie Delir:Leitlinie A4.inddHat Dir die Folge gefallen?Dann: Vielen Dank für Deine positive Bewertung und das Teilen des Podcast.Redaktion/Moderation: Tobi GrosserMusik & Sounddesign: Phil Mönch
10. Coffeetalk: Mehr als Medikamente – Die Welt unserer Krankenhausapotheke
32:22||Season 1, Ep. 10„Was man auch merkt in der Krankenhausapotheke, das sind einfach auch Menschen mit viel komplexeren Erkrankungen, die dann komplexere Therapien auch erfordern.“ Mit diesen Worten beschreibt Michelle Sörensen, Apothekerin am Klinikum Stuttgart, warum die Arbeit in einer Krankenhausapotheke weit über die klassische Arzneimittelversorgung hinausgeht.In dieser Folge des 07HEALTH Coffeetalk Podcasts spricht Estelle Sechtin mit Michelle Sörensen über einen Bereich, der für Patient:innen oft unsichtbar bleibt und dennoch täglich einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung leistet. Gemeinsam sprechen sie über den Arbeitsalltag in der klinischen Pharmazie, die Herstellung individueller Arzneimittel, die Begleitung komplexer Therapien und die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften. Außerdem geht es um Innovationen wie Zelltherapien und Künstliche Intelligenz sowie darum, warum Präzision, Teamarbeit und Verantwortung in der Krankenhausapotheke untrennbar zusammengehören.Eine Folge über Hightech-Medizin, interprofessionelle Zusammenarbeit und die Menschen hinter den Medikamenten, die jeden Tag dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden.Folgenübersicht:00:00: Einführung in die Welt der Krankenhausapotheke und Michelles Weg zur klinischen Pharmazie01:08: Warum die Krankenhausapotheke ganz anders ist als viele vermuten und welche Aufgaben dort täglich übernommen werden03:50: Individuelle Arzneimittelherstellung, komplexe Therapien und warum Präzision hier unverzichtbar ist06:45: Die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften – und weshalb Teamarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor ist09:55: Von Krebstherapien bis klinische Studien: Einblicke in besondere Aufgaben der klinischen Pharmazie12:45: Künstliche Intelligenz, moderne Technologien und wie Innovationen den Arbeitsalltag verändern15:45: Was viele Menschen über die Krankenhausapotheke nicht wissen und welche Fähigkeiten den Beruf besonders machen18:20: Teamkultur, persönliche Erfahrungen und warum Michelle jeden Tag gerne zur Arbeit kommt20:45: Abschlussfragen, Karriere im Klinikum Stuttgart und warum sich ein Blick hinter die Kulissen der Krankenhausapotheke lohnt.Links: Aktuelle Stellenangebote | Karriere | Jobs | Klinikum StuttgartStartseite | Apotheke | Klinikum StuttgartRedaktion & Moderation: Estelle SechtinMusik & Sounddesign: Phil Mönch
33. Sonnenstrahlen mit Schattenseiten: Prävention, Diagnostik und Therapie bei Hautkrebs
47:52||Season 1, Ep. 33Hautkrebs gehört heute zu den häufigsten Krebserkrankungen – und die Zahl der Betroffenen steigt seit Jahren. Gleichzeitig kursieren in sozialen Medien jede Menge Halbwahrheiten: Ist Sonnencreme wirklich schädlich? Reichen Kokosöl oder Olivenöl als Sonnenschutz? Und braucht unsere Haut die Sonne nicht unbedingt für Vitamin D? In dieser Folge trennen wir Fakten von Mythen. Wir sprechen darüber, wie Hautkrebs entsteht, woran man ihn früh erkennt, wie wirksam moderne Therapien heute sind – und was jede und jeder von uns tun kann, um das eigene Risiko zu senken. Herzlich willkommen zu 07HEALTH – dem Podcast aus dem Klinikum Stuttgart. Heute zu Gast Dr. Falk Sohl aus dem Zentrum für Dermatologie, Phlebologie und Allergologie an unserem Standort Bad Cannstatt.Folgenübersicht: 00:54: Gesunde, gebräunte Haut: Gibt es das überhaupt, oder ist das ein Widerspruch in sich?01:17: Wie groß ist das Hautkrebs-Problem in Deutschland wirklich?01:54: Welche Formen von Hautkrebs gibt es?02:22: Warum steigen die Erkrankungen seit Jahren an?04:13: Kann sich die Haut eigentlich von Sonnenschäden erholen?04:57: Was sind ernste Warnzeichen die ich ernst nehmen sollte?06:15: Zuhörerinnenfrage: Warum kann man auch Hautkrebs an Stellen bekommen die gar nicht stark der Sonne ausgesetzt sind?07:42: Weißer und schwarzer Hautkrebs konkret: kurz erklärt09:38: Wie oft sollte man ein professionelles Hautkrebs-Screening machen?11:25: Wie sinnig ist die Fotodokumentation bei Screenings?11:55: Gibt es beim Thema Risiko Unterschiede zwischen Frauen und Männern?12:12: ABCDE-Regel - was bedeutet das?14:40: Warum ist denn die UV-Strahlung so schädlich für unsere Haut?15:05: Gibt es einen Unterschied zwischen dem natürlichem UV der Sonne und künstlichem UV im Solarium?15:46: Was ist die wirksamste Methode im Schutz gegen Hautkrebs?16:55: Hauteigenschutzzeit: was bedeutet das?17:45: Sonnencreme ist krebserregend?20:15: Kokosöl und Olivenöl als Sonnenschutz, empfehlenswert?22:28: Warum haben wir so wenig aus der Erfahrung "vor der Sonne schützen" gelernt?23:05: Vitamin-D und Sonnenlicht: Wie viel Sonne brauchen wir wirklich?24:00: Wie läuft ein Hautkrebs-Screenings eigentlich ab?26:00: KI-unterstütze Hautkrebsfrüherkennung per App und FotoFinder - was bringt es wirklich?28:24: Was passiert wenn ein verdächtiger Befund festgestellt wurde?30:45: Wann kommen Chemotherapie, Immuntherapie oder Strahlentherapie zum Einsatz?32:00: Wie oft kommt eine Chemotherapie bei weißem Hautkrebs heute noch zum Einsatz?34:00: Unterschied Chemotherapie und Immuntherapie in Kurzform37:00: Wie haben sich in den letzten 10 Jahren die Therapieoptionen verbessert?38:55: Wie hoch sind die Heilungschancen bei Früherkennung?40:25: Frisch diagnostiziert: Was würden Sie jedem Patient / jeder Patientin gerne sagen?41:05: Personalisierte Behandlungen - wo stehen wir beim Thema Hautkrebs?42:15: Drei Dinge die jeder über das Thema Hautkrebs wissen sollte46:58: Warum lohnt es sich über Hautkrebs zu sprechen?Links: https://www.klinikum-stuttgart.de/medizin-pflege/hautkrebszentrumhttps://www.codecheck.infohttps://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/test-wie-viel-uv-strahlung-vertraegt-meine-haut/Empfehlung Selbsthilfegruppe und Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Klinikum Stuttgart:https://www.klinikum-stuttgart.de/medizin-pflege/hautkrebszentrum/hauttumore/interdisziplinaere-zusammenarbeitInhalts-Info: Dieser Podcast wurde vor den jüngsten gesetzlichen Reformen aufgezeichnet. Aussagen beziehen sich auf den damaligen Wissens- und Rechtsstand und können von der aktuellen Rechtslage abweichen.Ihnen hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Ihre 5-Sterne-Bewertung und das Teilen des Podcasts.Redaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
9. Coffeetalk: Ankommen statt nur anfangen - das Onboarding-Konzept mit Clara Kröger
24:22||Season 1, Ep. 9„Ein guter Start ist einfach mehr als nur eine gute fachliche Einarbeitung.“ - Clara KrögerGenau darum geht es in dieser Folge des 07HEALTH Coffeetalk Podcasts. Estelle Sechtin spricht mit Clara Kröger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Onboarding-Beauftragte am Klinikum Stuttgart, über ein Thema, das oft unterschätzt wird: den gelungenen Einstieg in den Berufsalltag. Denn ein gutes Onboarding bedeutet weit mehr als eine Einführung – es schafft Orientierung, Sicherheit und Vertrauen. Im Gespräch erzählt Clara, wie das ausgezeichnete Onboarding-Konzept am Klinikum Stuttgart aufgebaut ist, welche Rolle Mentoren und regelmäßige Gespräche spielen und warum neue Mitarbeitende über ein ganzes Jahr hinweg begleitet werden. Außerdem gibt sie Einblicke in ihre eigene Laufbahn, berichtet von den häufigsten Herausforderungen neuer Kolleginnen und Kollegen und erklärt, weshalb Zuhören manchmal genauso wichtig ist wie fachliches Wissen. Eine Folge über Zusammenhalt, persönliche Entwicklung und die Frage, warum der erste Eindruck den weiteren Berufsweg entscheidend prägen kann.Folgenübersicht00:00: Einführung in das Onboarding-Konzept und warum ein guter Start im Klinikalltag weit mehr ist als eine klassische Einarbeitung.00:58: Clara Grögers Weg in die Kinderkrankenpflege, ihre Motivation für den Beruf und warum sie heute das Onboarding-Konzept am Klinikum Stuttgart begleitet.03:46: Was steckt hinter dem ausgezeichneten Onboarding-Konzept? Aufbau, Ziele und weshalb neue Mitarbeitende zwölf Monate lang begleitet werden.06:40: Vom Erstgespräch bis zum Abschlussgespräch – wie das Mentoring in der Praxis funktioniert und warum Vertrauen dabei eine zentrale Rolle spielt.10:55: Mit welchen Fragen und Unsicherheiten neue Mitarbeitende kommen und warum eine unabhängige Ansprechpartnerin den Unterschied machen kann.14:55: Was das Onboarding langfristig bewirkt, welche Veränderungen Clara bei den Mitarbeitenden beobachtet und warum Ankommen Zeit braucht.18:30: Die Zukunft des Onboardings, persönliche Highlights und weshalb Kinderkrankenpflege weit mehr ist als ein Beruf.21:40: Abschlussfragen, Karriere-Tipps für zukünftige Pflegekräfte und Claras Wünsche für die Zukunft der Kinderkrankenpflege.Links:Aktuelle Stellenangebote | Karriere | Jobs | Klinikum StuttgartIhnen hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Ihre 5-Sterne-Bewertung und das Teilen des Podcasts.Redaktion & Moderation: Estelle SechtinMusik & Sounddesign: Phil Mönch
32. BRCA1, BRCA2 & Lynch-Syndrom: Leben mit erblichem Krebsrisiko
22:44||Season 1, Ep. 32Was bedeuten BRCA1- und BRCA2-Mutationen oder das Lynch-Syndrom für Betroffene und ihre Familien? Wie gelingt der Umgang mit einem genetisch erhöhten Krebsrisiko – zwischen Vorsorge, Unsicherheit und psychischer Belastung?Krebs ist für viele Menschen ein einschneidendes Ereignis. Bei erblichen Tumorerkrankungen beginnt die Auseinandersetzung damit oft schon lange vor einer möglichen Diagnose. Denn wer um ein genetisch erhöhtes Krebsrisiko weiß, lebt häufig zwischen Vorsorge und Angst, zwischen Gewissheit und Unsicherheit. Viele Betroffene haben zudem erlebt, wie Eltern, Geschwister oder andere Angehörige erkrankt sind. Diese Erfahrungen prägen den Umgang mit dem eigenen Risiko und werfen Fragen auf: Wie geht man mit dieser Belastung um? Welche Rolle spielen Schuldgefühle, familiäre Erwartungen und die Sorge um die nächste Generation?Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. rer. nat. Johanna Graf, sie leitet den Fachbereich Psychoonkologie im Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl am Klinikum Stuttgart.Folgenübersicht:01:00: Worin unterscheidet sich die psychoonkologische Begleitung bei einem erblichen Tumorsyndrom wie dem Lynch-Syndrom von der Begleitung bei einer „einmaligen“ Krebserkrankung?02:15: Welche Rolle spielt die genetische Gewissheit für die Krankheitsverarbeitung? Welche Fragen beschäftigen Betroffene in Ihrer psychoonkologischen Praxis dann meist zuerst?04:30: Menschen mit erblichen Tumorsyndromen wachsen oft mit Krebsgeschichten in der Familie auf. Welche Spuren hinterlassen diese Erfahrungen? Wie gelingt es, zwischen der eigenen Geschichte und den Erfahrungen früherer Generationen zu unterscheiden?06:22: Welche Rolle spielen Schuldgefühle bei einer genetischen Mutation?08:43: Warum vermeiden manche Betroffene empfohlene Vorsorgeuntersuchungen trotz Wissen um ihr Risiko?10:20: Wie kann man Betroffene unterstützen, von Vermeidung zu aktiver Vorsorge zu gelangen – ohne zusätzlichen Druck aufzubauen?12:08: Was unterscheidet Familien, die offen mit einer genetischen Diagnose umgehen, von solchen, in denen Schweigen dominiert? Welche Rolle spielt Transparenz für die psychische Stabilität der Familie?14:48: Ganz generell: Wie kann man mit der Unsicherheit besser leben?16:15: Warum wird psychoonkologische Unterstützung häufig noch zu spät genutzt?18:40: Was wünschen Sie sich von behandelnden Ärztinnen und Ärzten im Umgang mit Menschen mit erblichen Tumorsyndromen?19:33: Wissen ist Macht: Ein Abschlussplädoyer warum das in dem Bereich ganz besonders gilt?20:10: Closer-FragenLinks: Psychoonkologie | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartStartseite | Klinische Genetik | Klinikum StuttgartSemiColon - SemiColonIhnen hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Ihre 5-Sterne-Bewertung und das Teilen des Podcasts.Redaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
31. Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern: Einordnung und Orientierung
33:18||Season 1, Ep. 31„Mit der Sprachentwicklung ist das manchmal wie mit den Blumen: Im Frühjahr, da sieht man schon die ersten Blümchen und denkt die sind aber hübsch. Aber das Fulminante kommt dann erst später.” Die Sprachentwicklung bei Kindern verläuft nicht immer zu streng nach Schema. Wann ist es eine normale Verzögerung, welche Kriterien deuten auf eine Sprachentwicklungsstörung hin – diese und weitere Fragen beantworten wir in dieser Folge mit Fachärztin Susanne Fricke und Logopädin Anna-Katharina Altmayer. Beide Expertinnen arbeiten im Sozialpädiatrischen Zentrum im Olgahospital des Klinikum Stuttgart. Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) bietet als ambulantes Zentrum multiprofessionelle, interdisziplinäre Diagnostik, Beratung und Therapie für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, Entwicklungsauffälligkeiten und mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen. Die Arbeit des Teams orientiert sich dabei an den Möglichkeiten des Kindes zur Aktivität und Teilhabe in seinem Lebensumfeld. Dies ermöglicht die Erstellung eines individuellen Förderplans sowie Begleitung und Therapie. Folgenübersicht: 01:24: Normale Sprachentwicklung bei Kindern 03:39: Zeiträume, Vergleiche und normale Varianzen 05:00: Sprachentwicklungsverzögerung - differenzierter Blick 06:40: Spachentwicklung und Sprachverständnis 09:47: Late Talker und Late Bloomer 10:40: Ab wann sollte man genauer auf die Sprachentwicklung schauen und mit dem Kinderarzt sprechen 11:30: Sprache und Motorik 13:30: Spachentwicklungsstörung oder Aussprachestörung 14:50: Mehrsprachigkeit 17:03: Kinder lernen nicht nur Vokabeln, sie lernen “in der Umgebung” 18:02: Auffälligkeiten bei mehrsprachigen Kindern 19:11: Genetischer Einfluss und organische Ursachen 21:00: Einflussfaktor soziale Interaktion 24:01: Therapiemöglichkeiten 29:00: Fazit Links: Sozialpädiatrie im Klinikum Stuttgart Startseite | Sozialpädiatrie | Klinikum Stuttgart Hat Dir die Folge gefallen? Dann: Vielen Dank für Deine positive Bewertung und das Teilen des Podcast. Redaktion & Moderation: Tobi Grosser Musik & Sounddesign: Phil Mönch
8. Coffeetalk: Intensivpflege zwischen Hightech, Menschlichkeit und Verantwortung
22:35||Season 1, Ep. 8„Zwischen Stille und Sturzflug“, so beschreibt Ömer Kayhan seinen Arbeitsalltag auf der Intensivstation. Ein Satz, der hängen bleibt und ziemlich gut zeigt, wie nah auf der Anästhesie und Intensivpflege Ruhe, Verantwortung und Akutsituationen beieinanderliegen. In dieser Folge des 07HEALTH Coffeetalk Podcasts spricht Estelle Sechtin mit Ömer Kayhan, stellvertretende Stationsleitung und Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege am Klinikum Stuttgart. Gemeinsam sprechen sie über einen Beruf, in dem Erfahrung, Teamarbeit und Menschlichkeit jeden Tag entscheidend sind. Es geht um den Alltag auf einer großen operativen Intensivstation, um Technik und Highcare-Medizin, um Angehörigengespräche, Stressmanagement und die Frage, wie man in schwierigen Situationen ruhig bleibt. Gleichzeitig erzählt Ömer Kayhan von Momenten, die ihn geprägt haben, warum Humor auf Intensivstationen wichtig ist und weshalb Pflege für ihn weit mehr bedeutet als nur medizinische Versorgung. Eine Folge über Verantwortung, starke Teams und darüber, was es wirklich heißt, da zu sein, wenn das Leben kämpft.Folgenübersicht00:00: Intro in die Welt der Anästhesie und Intensivpflege, warum hier oft Sekunden zählen und gleichzeitig Ruhe und Menschlichkeit gefragt sind00:45: Ömer Kayhans Weg ans Klinikum Stuttgart, die Barista-Frage und warum Intensivpflege genau der richtige Beruf für ihn wurde02:45: Ein echter Intensivpflege-Alltag, vom Frühdienst über Monitore bis zum „Gerätemanagement am Bett“05:55: Routine, Stresssituationen und wie Erfahrung hilft, in kritischen Momenten ruhig zu bleiben07:55: Teamarbeit auf der Intensivstation, warum funktionierende Zusammenarbeit sofort spürbar ist09:25: Patientenkontakt, Angehörigengespräche und wie Menschlichkeit auf Intensivstation gelebt wird11:20: Ein prägender Notfallmoment, der bis heute in Erinnerung geblieben ist13:20: Stressmanagement, emotionale Belastung und wie man lernt, Erlebnisse nicht mit nach Hause zu nehmen15:40: Technik, Digitalisierung und warum moderne Geräte die Menschlichkeit niemals ersetzen können17:30: Wie sich die Intensivpflege verändern wird und was viele Menschen an diesem Beruf unterschätzen18:40: Insider-Momente aus dem Intensivalltag, eigener Stationshumor und der Filmtitel von Ömers Arbeitsalltag20:40: Abschlussfragen, Teamkultur am Klinikum Stuttgart und warum sich ein Blick hinter die Kulissen lohntLinks:Aktuelle Stellenangebote | Karriere | Jobs | Klinikum StuttgartDir hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Dein positives Feedback!Fragen, Themenwünsche oder allgemeine Feedbacks? Gerne an: podcast@klinikum-stuttgart.deRedaktion/Moderation: Estelle SechtinMusik/Sounddesign: Phil Mönch
30. Prostatakrebs verstehen statt fürchten: Diagnostik und Therapie heute
37:56||Season 1, Ep. 30In dieser Folge widmen wir uns einem Thema, das viele Männer betrifft – und über das trotzdem noch viel zu selten offen gesprochen wird: Prostatakrebs. Mit dem leitenden Oberarzt aus der Klinik für Urologie und Transplantationschirurgie Prof. Dr. Jens Bedke sprechen wir in dieser Folge über Diagnostik, Therapie und Fortschritte in beiden Bereichen in der häufigsten Krebsart bei Männern in Deutschland.Folgenübersicht:00:45: Einordnung Prostatakrebs 01:30: Warum wird Prostatakrebs häufig spät erkannt?02:57: Welche Rolle spielt eine familiäre Vorbelastung?04:10: Was zeichnet "aggressive Tumore" aus?04:45: Spannungsfeld erhöhter PSA-Wert05:51: Was passiert, wenn ein erhöhter PSA-Wert diagnostiziert wird?06:45: Diagnose konkret: klinischer Ablauf07:40: Tastuntersuchungen und Ultraschall: heute noch relevant?10:18: PSMA-PET: Was ist es und was macht es revolutionär?12:12: Was würden sie einem gesunden Mann ab 45 Jahren konkret raten?14:00: Früherkennung: Wo liegen Missverständnisse, warum ist die Hemmschwelle für viele groß?16:17: Belastungen auf psychischer Ebene: Wie können wir helfen? Welche Angebote gibt es?18:20: Wie wird die Therapieentscheidung getroffen?19:52: Lebensqualität und Nebenwirkungen: Was hat sich verbessert? Was wird sich noch optimieren?22:35: Strahlentherapie: Entwicklungen 24:00: Onkologie: Wenn der Krebs gestreut hat - welche Optionen gibt es?28:00: Radioligandentherapie: Wann ist sie Bestandteil des Behandlungssets?28:50: Welche Entwicklungen von kurativ bis palliativ machen ihnen Hoffnung?31:35: KI: Diagnostik bis Therapie - bereits im Einsatz?32:35: Entscheidungen treffen: Was raten sie Patienten?34:20: Die drei wichtigsten Punkte die Männer über Prostatakrebs wissen müssen34:50: Was stimmt sie aktuell am optimistischsten im Bereich Behandlung?35:45: Closer-FragenZweitmeinungen / Fragen? Die Geschäftsstelle des Stuttgart Cancer Center vermittelt an den richtigen Ansprechpartner:scc-geschaeftsstelle@klinikum-stuttgart.deLinks:Startseite | Urologie und Transplantationschirurgie | Klinikum StuttgartComputergestütztes Operieren mit Da Vinci | Urologie und Transplantationschirurgie | Klinikum StuttgartSelbsthilfegruppen und Kontaktstellen | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartRadioliganden-Therapie: Radioaktive Medikamente hemmen Prostatakrebs - WissenStartseite | Nuklearmedizin | Klinikum StuttgartPsychoonkologie | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartUrologische Tumoren | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartEntscheidungshilfe ProstatakrebsDir hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Dein positives Feedback!Fragen, Themenwünsche oder allgemeine Feedbacks? Gerne an: podcast@klinikum-stuttgart.deRedaktion/Moderation: Catrin RathgebMusik/Sounddesign: Phil Mönch