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07HEALTH – der Podcast aus dem Klinikum Stuttgart

Einblicke und Ausblicke in die Spitzenmedizin aus unserem Haus.


Latest episode

  • 12. Unser Patientenbegleitdienst mit über 18.000 Schritte am Tag, mit Herz und Empathie

    26:46||Season 1, Ep. 12
    „Man muss sich halt bewusst sein, es geht hier um Menschen. Wir transportieren keine Materialien im Haus umher.“- Herr SönmezGenau darum geht es in dieser Folge des 07HEALTH Coffee Talk Podcasts. Estelle Sechtin spricht mit Frau Rieker und Herrn Sönmez vom Patientenbegleitdienst des Klinikums Stuttgart über einen Bereich, den viele Patient:innen täglich erleben, ohne zu ahnen, wie viel dahintersteckt.Bis zu 160.000 Begleitungen im Jahr, zu Fuß, im Rollstuhl oder im Bett: Wie organisiert man das in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Zentralen Leitstelle? Und wie gelingt es, Patient:innen nicht nur sicher von A nach B zu bringen, sondern ihnen auch Halt zu geben, wenn sie Angst haben oder gerade eine schwierige Diagnose erhalten haben?Die beiden erzählen von einem bunt gemischten Team, langen Wegen durch ein Klinikum im Umbau, kleinen Gesten mit großer Wirkung und Begegnungen, die weit über den Klinikalltag hinausreichen. Außerdem sprechen wir darüber, warum der PBD ein idealer Einstieg für alle ist, die das Krankenhaus kennenlernen möchten, etwa im Rahmen eines FSJ, und warum Empathie, Teamgeist und eine gute Kondition hier wichtiger sind als jede Vorerfahrung.Eine Folge über Menschen, die jeden Tag in Bewegung sind und dafür sorgen, dass im Klinikum alles ins Rollen kommt.00:00 Einführung in den Patientenbegleitdienst (PBD) und wie Frau Rieker über eine Leasingfirma und Herr Sönmez während seines Studiums ans Klinikum Stuttgart gekommen sind.01:50 Die Barista-Frage mit einem Chococino und einem kleinen Espresso, persönliche Schlüsselmomente und warum Handy und Kugelschreiber im PBD-Alltag unverzichtbar sind.03:23Ein Team aus rund 60 Mitarbeitenden, von FSJler:innen bis kurz vor der Rente, und wie der PBD rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche organisiert wird.05:57 Über 18.000 Schritte am Tag, der Sieg beim hausinternen Schrittwettbewerb mit 1,2 Millionen Schritten und die einstige Lieblingsstrecke über die gläserne Brücke zwischen A- und M-Haus.08:04 Von der Zentralen Leitstelle aufs Handy: Wie Aufträge verteilt und möglichst sinnvoll kombiniert werden.09:02 Empathie als Grundvoraussetzung: Wie das Team mit ängstlichen Patient:innen umgeht, spürt, wer reden oder lieber Ruhe haben möchte, und wie sich FSJler:innen im Laufe ihres Jahres entwickeln.12:20 Wenn der Aufzug nicht kommt: Der Umgang mit Frust und Verzögerungen, deren Ursache oft ganz woanders liegt.13:43 Bewegende Begegnungen: Ein Patient, der sich zum Abschied mit Namen verabschiedet, eine Familie, die noch heute Bilder schickt, und auch die schweren Momente aus dem Schockraum.15:19 Jeden Tag neue Gesichter und bis zu 60 Begleitungen pro Stunde im gesamten Team.17:00 Was sich die beiden für ihren Alltag wünschen: funktionierende Aufzüge, bessere Kommunikation und Technik, bei der das Zwischenmenschliche nicht verloren geht.18:45 Kuriose Transporte, ein Blick hinter die Kulissen und eine Lebensweisheit, die ein Patient mit auf den Weg gegeben hat.20:45 Einstieg in den PBD: Warum persönliche Eignung mehr zählt als Vorerfahrung, wie neue Kolleg:innen eingearbeitet werden und warum man sich in den „Katakomben“ anfangs schon mal verlaufen kann.24:19 Abschlussfragen, ein Tipp für Bewerber:innen und der Zauberstab-Wunsch nach mehr Wertschätzung und Respekt.Du möchtest mehr über Karrierewege im Klinikum Stuttgart erfahren? Dann besuche unsere Karriereseite unter:https://www.klinikum-stuttgart.de/karriereWelcher Fachbereich interessiert dich als nächstes? Schreib uns gerne an:podcast@klinikum-stuttgart.de

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  • 37. Was bedeutet palliativ? Dr. Marleen Heisterkamp über Sterben, Mythen, Hoffnung und das Leben

    38:14||Season 1, Ep. 37
    Was denken Sie, wenn Sie das Wort „palliativ“ hören? Vielleicht denken Sie an Schmerzmittel. An eine schwere Krankheit. An die letzten Tage eines Lebens. Vielleicht auch an einen Ort, an den man kommt, wenn die Medizin nichts mehr tun kann. Aber stimmt dieses Bild überhaupt? Wir wollen genauer hinschauen: Was passiert auf einer Palliativstation? Welche Vorurteile über Palliativmedizin stimmen – und welche nicht? Wovor haben Menschen am Lebensende tatsächlich Angst? Und vielleicht auch: Was kann uns die Auseinandersetzung mit dem Sterben über das Leben erzählen? Darüber und über vieles mehr geht es in dieser Folge mit der Palliativmedizinerin und Funktionsoberärztin Dr. Marleen Heisterkamp.Folgenübersicht:00:45: Wenn Du selbst schwer erkrankt wärst: Was würdest Du Dir von jemandem aus der Palliativmedizin wünschen?01:00: Häufigste Reaktion von Fremden im Privatleben auf Deinen Beruf?01:50: Was ist Palliativmedizin und was ist es nicht?04:04: Therapien trotz Palliativ-Status?05:10: Palliativmedizin - mehr als Schmerzbehandlung?06:24: Welche Rolle spielen beispielsweise Angst und Sinn-Fragen und wie kann man all diesen Themen gerecht werden?08:20: Der Alltag als Palliativmedizinerin11:24: Was beinhaltet das Kennenlernen eines Patienten / einer Patientin?13:02: Thema "Sterben" - ab wann spricht man darüber?14:55: Vorurteile: Was stimmt, was nicht? 18:30: Wovor haben Menschen Angst? Und wie können wir Antworten finden?20:45: Was passiert wenn der Wunsch des Betroffenen nicht mit dem der Angehörigen übereinstimmt?22:10: Wie lange habe ich noch? - Eine Frage, ohne richtige Antwort?23:04: Wie spricht man mit einem Menschen darüber das eine Krankheit nicht mehr heilbar ist?25:55: Wie viel vom Joballtag geht mit nach Hause?26:53: Schwierige und schöne Momente im Arbeitsalltag auf der Palliativstation29:39: Wie hat die Arbeit den Blick auf Dein eigenes Leben verändert?30:50: Wie kam es zur Jobauswahl Palliativmedizinerin?31:55: Wann sollte man anfangen sich mit dem eigenen Lebensende zu beschäftigen?35:52: Der letzte Satz, der alles zusammenfasst?36:07: Ein gutes Leben, bis zum letzten Tag: Was bedeutet das für Dich?Links: Startseite | Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantationen | Klinikum StuttgartPalliativmedizinischer Konsiliardienst | Hämatologie, Onkologie, Stammzelltransplantationen | Klinikum StuttgartPsychoonkologie | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartSeelsorge | Klinikum StuttgartDir hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Deine 5-Sterne-Bewertung.Themenwünsche? Feedbacks? Gerne an: podcast@klinikum-stuttgart.deRedaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
  • 36. Queer & Prostatakrebs: Eine Diagnose, viele Perspektiven

    30:26||Season 1, Ep. 36
    Eine Krebsdiagnose verändert das Leben – unabhängig davon, wen sie trifft. Doch nicht alle Patientinnen und Patienten erleben den Weg durch das Gesundheitssystem auf die gleiche Weise. Die persönliche Lebensrealität, die eigene Identität und individuelle Bedürfnisse können entscheidend dafür sein, wie medizinische Versorgung wahrgenommen wird. In dieser Folge richten wir den Blick auf die Perspektive eines queeren Patienten mit Prostatakrebs. Gemeinsam sprechen wir über den Moment der Diagnose, über persönliche Herausforderungen während der Behandlung und darüber, welche Rolle Vertrauen, Offenheit und eine diskriminierungssensible Versorgung aus seiner Perspektive spielen. Ralf Schmid von der Selbsthilfegruppe "Prosecco" spricht über seinen Weg im Umgang mit der Erkrankung und darüber warum die Gründung der Selbsthilfegruppe für ihn keine Option, sondern ein Muss war.Redaktionelle Anmerkung:Herr Schmid hat seine Therapie bei Erstdiagnose nicht am Klinikum Stuttgart erhalten.Eine persönliche Patientenperspektive ersetzt kein Arztgespräch und ist kein Fachaufklärungsgespräch. Bei fachlichen Rückfragen zu diesem Podcast schreiben Sie uns gerne an: podcast@klinikum-stuttgart.deEs handelt sich um einen individuellen Einblick im Umgang mit der Erkrankung.Folgenübersicht:01:00: Für was steht der Name der Selbsthilfegruppe "Prosecco"?01:45: Wann und wie haben Sie die Diagnose Prostatakrebs erhalten?02:40: Erste Gedanken nach der Diagnose03:20: Hat bereits bei der Diagnosestellung das Thema sexuelle Identität eine Rolle gespielt?04:00: Was hätten Sie in der Situation gerne früher gewusst?06:10: "Aktive Überwachung" beim Rezidiv06:40: Was bedeutet für Sie die Möglichkeit einer aktiven Überwachung - im positiven aber auch hinsichtlich Herausforderungen?08:05: Was gibt Ihnen Kraft beim Thema "Leben mit Krebs"?09:40: Welche Unterschiede erleben queere Männer im Gesundheitssystem und was müsste man optimieren?11:11: Wie könnten Ärzte und Ärztinnen für mehr Offenheit beim Thema sorgen?12:33: Welche Auswirkungen können Therapien auf Sexualität haben (aus Patientenperspektive)?15:03: Welche Fehlinformationen kursieren in der queeren Community zum Thema Prostatakrebs?16:10: Wie haben Sie Ihren Wissensfundus zum Thema aufgebaut? Und was hat Sie dazu motiviert?18:13: Was hat Ihnen geholfen wieder Vertrauen in den eigenen Körper und die eigene Sexualität zu fassen?20:05: Wie kommuniziert man all diese Themen in der Partnerschaft?21:45: Single und Prostatakrebs: Beim Date das Thema Krebs und Folgen ansprechen?23:30: Wie sieht die Unterstützung bei all den Themen in der Selbsthilfegruppe "Prosecco" aus?25:30: Was würden Sie einem queeren Mann heute raten wenn er gerade erst seine Diagnose erhalten hat?26:35: Was wünschen Sie sich für die Versorgung queerer Männer mit Krebs?28:20: Was gibt Ihnen Hoffnung?Links:Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Prosecco | Gay | Region StuttgartSelbsthilfegruppen und Kontaktstellen | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartStartseite | Stuttgart Cancer Center | Klinikum StuttgartZertifiziertes Prostatakarzinomzentrum | Urologie und Transplantationschirurgie | Klinikum StuttgartDir hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Deine 5-Sterne-Bewertung!Feedbacks gerne an: podcast@klinikum-stuttgart.deRedaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
  • 11. Coffeetalk - Microsoft 365 im Klinikum Stuttgart: Wie die IT unseren Klinikalltag verändert

    22:02||Season 1, Ep. 11
    „Mit Microsoft 365 geht es nicht nur um neue Software, sondern auch um eine neue Arbeitsweise.“ Matthias StreuleGenau darum geht es in dieser Folge des 07HEALTH Coffee Talk Podcasts. Estelle Sechtin spricht mit Matthias Streule aus dem IT-Projektmanagement des Klinikums Stuttgart über die Menschen, Projekte und Technologien hinter der Krankenhaus-IT.Im Mittelpunkt steht die aktuelle Umstellung auf Microsoft 365. Was steckt hinter einem solchen Großprojekt? Warum ist die Einführung von Microsoft 365 weit mehr als ein Software-Update? Und wie verändert sich dadurch die tägliche Zusammenarbeit für Mitarbeitende in Medizin, Pflege und Verwaltung? Matthias gibt außerdem Einblicke in seinen Arbeitsalltag, erzählt von vergangenen Großprojekten wie der Integration des Herzzentrums und erklärt, warum Kommunikation, technisches Verständnis und Change Management für erfolgreiches IT-Projektmanagement im Krankenhaus entscheidend sind. Außerdem sprechen wir über Teams, Cloud-Arbeit, IT-Sicherheit, digitale Identitäten und Multifaktor-Authentifizierung und darüber, warum die IT im Klinikum ein bisschen wie das Nervensystem des menschlichen Körpers funktioniert. Eine Folge über digitale Veränderung, komplexe Projekte und die Menschen, die dafür sorgen, dass im Hintergrund alles miteinander verbunden bleibt.Folgenübersicht00:00: Einführung in die Krankenhaus-IT und Matthias Streules Weg vom Softwareentwickler zum IT-Projektmanager am Klinikum Stuttgart.01:48: Die Barista-Frage, ein doppelter Espresso mit einem Schuss Milch und ein kleiner Prozessor als persönliches Souvenir aus Matthias' IT-Laufbahn.03:36:Was die IT im Krankenhaus von der IT in der freien Wirtschaft unterscheidet und warum 24/7-Verfügbarkeit im Klinikalltag eine besondere Herausforderung ist.05:14: Von der Anforderung bis zur Umsetzung: Wie IT-Projekte am Klinikum Stuttgart geplant werden und welche Rolle die Zusammenarbeit mit Medizin, Pflege, Verwaltung und weiteren Bereichen spielt.07:12: IT als Dienstleister: Warum Kommunikation eine zentrale Rolle spielt und weshalb Matthias die Krankenhaus-IT mit dem Nervensystem des menschlichen Körpers vergleicht.09:10: Microsoft 365 als aktuelles Großprojekt: Warum die Umstellung weit mehr bedeutet als neue Office-Programme und wie der Rollout am Klinikum Stuttgart vorbereitet und umgesetzt wird.12:54: Teams als zentrale Plattform: Wie gemeinsames Arbeiten an Dateien funktioniert, welche Vorteile die Cloud bietet und warum das klassische „Laufwerkdenken“ langfristig abgelöst werden soll.14:59: Die Herausforderungen des Rollouts: unterschiedliche Arbeitsplätze, viele Berufsgruppen und warum neben der Technik vor allem Change Management entscheidend ist.16:56: Ein Blick in die digitale Zukunft: gemeinsames Arbeiten in Echtzeit, IT-Sicherheit und warum das Klinikum als kritische Infrastruktur besonderen Schutz braucht.18:44: Passwörter, digitale Identität und Multifaktor-Authentifizierung: Was sich für Mitarbeitende in Zukunft bei der Anmeldung und IT-Sicherheit verändern wird.20:34: Abschlussfragen, persönliche Einblicke und Matthias' Botschaft zur Microsoft-365-Umstellung: „Es hätte noch immer gut jejange.“Du möchtest mehr über Karrierewege im Klinikum Stuttgart erfahren? Dann besuche unsere Karriereseite unter:https://www.klinikum-stuttgart.de/karriereWelcher Fachbereich interessiert dich als nächstes? Schreib uns gerne an:podcast@klinikum-stuttgart.deMusik & Postproduktion: Phil Mönch
  • 35. Genetisches Krebsrisiko: Diagnose, Vorsorge und Leben mit dem Lynch-Syndrom

    44:23||Season 1, Ep. 35
    „Das Lynch-Syndrom ist die häufigste erbliche Form von Darmkrebs. Jeder 280. Mensch ist Anlageträger für eine Erbgutveränderung die zu einem Lynch-Syndrom führt.“ Dr. Hans-Jürgen PanderWas bedeutet es, mit dem Wissen zu leben, ein deutlich erhöhtes Krebsrisiko zu haben – ein Leben lang? Für Georgina Hoffmann ist diese Frage keine theoretische. Bei ihr wurde das Lynch-Syndrom festgestellt – eine erbliche Genveränderung, die das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen deutlich erhöhen kann. Die Diagnose bedeutet für Betroffene nicht nur regelmäßige Vorsorge und medizinische Entscheidungen. Sie kann auch Fragen aufwerfen, die tief ins persönliche Leben reichen: Wie viel Gewissheit möchte ich haben? Was bedeutet mein genetisches Risiko für meine Kinder? Und wie gelingt es, trotz der Angst vor einer möglichen Erkrankung selbstbestimmt zu leben? Georgina Hoffmann erzählt in dieser Folge sehr persönlich von ihrer Entscheidung für einen Gentest, von Verantwortung innerhalb der Familie und davon, wie sich ihr Leben durch zwei Krebsdiagnosen verändert hat. 2018 erhielt sie die Diagnose Eierstockkrebs. Einige Jahre später folgte die Diagnose Darmkrebs. Beide Erfahrungen haben ihren Blick auf Vorsorge, Medizin und die Arzt-Patienten-Beziehung geprägt. Gemeinsam mit dem Humangenetiker Dr. Hans-Jürgen Pander schauen wir deshalb auch auf die andere Seite: Was genau ist das Lynch-Syndrom? Warum wird es häufig erst spät erkannt? Welche Bedeutung haben genetische Tests? Und warum ist eine engmaschige Früherkennung für Betroffene so wichtig?Folgenübersicht:00:45: Georgina, welche Rolle spielt das Thema Krebs für Dich heute?02:05: Wie schwer fiel die Entscheidung zum Gen-Test?03:00: Was bringt die Klarheit um das genetische Risiko?03:36: Was genau ist das Lynch-Syndrom?05:11: Wann sollte man an das Lynch-Syndrom als Option denken?06:10: Kurz erklärt: Mikrosatteliten-Instabilität und DNA-Reparaturmechanismen07:33: Unterformen und Tumorspektrum des Lynch-Syndroms08:30: MSH-2-Genmutation – was genau bedeutet das Tumorrisikosyndrom für Betroffene?09:25: Was bedeutet die Diagnose für die Patientinnen und Patienten?10:38: Was bedeutet das Wissen um Dein Risiko für Dich im Alltag, Georgina?13:47: Was gibt Dir Kraft und Halt im Alltag?17:30: Diagnose Eierstockkrebs: Wenn aus „könnte passieren“ eine gesicherte Diagnose wird19:00: Frühere Menopause durch die Entfernung der Eierstöcke – was sollte man, aus Patientenperspektive, wissen? Was muss noch passieren=20:22: Warum führen bestimmte Genmutationen zu bestimmten Krebserkrankungen? Wie beispielsweise die MSH-2-Genmutation zu einem erhöhten Darmkrebs- und Eierstockkrebsrisiko22:07: Die zweite Krebsdiagnose: Wie geht man damit um?24:25: Sind Frauen benachteiligter beim Lynch-Syndrom?25:20: Worin unterscheidet sich nicht-erblicher Darmkrebs von erblichem Darmkrebs?26:50: Warum ist eine aktive Arzt-Patienten-Beziehung wichtig?28:00: Leben mit dem Tumorrisikosyndrom: Georginas Alltag und Routinen30:25: Warum ist der Austausch mit und zwischen Betroffenen wichtig?32:10: Welche Fortschritte in Forschung und Versorgung gibt es?35:45: Was sollte Betroffenen Hoffnung geben?39:15: Was wünschen Sie sich für Lynch-Patientinnen und –Patienten, das derzeit noch nicht Realität ist?40:05: Georgina, Du bist Botschafterin für SemiColon – was genau macht der Verein?41:50: Closer-FragenLinks:Startseite | Klinische Genetik | Klinikum StuttgartSemiColon - SemiColonERN GENTURIShttps://predi-lynch.eu/Living at genetic risk: The patient experience of Lynch syndrome - PubMedLiving at genetic risk: The patient experience of Lynch syndrome - Reents - International Journal of Cancer - Wiley Online LibraryRedaktion & Moderation: Catrin RathgebMusik & Sounddesign: Phil Mönch
  • 34. Delir — wenn der Kopf die Orientierung verliert: Prävention, Erkennen & Handeln

    43:27||Season 1, Ep. 34
    Ein Delir ist eine akute Verwirrtheit und Funktionsstörung des Gehirns, die sich innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen entwickelt. Besonders häufig tritt es bei älteren Menschen auf und kann beispielsweise durch Operationen, Infektionen, Erkrankungen oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Im Gegensatz zu einer Demenz ist ein Delir grundsätzlich akut und kann sich vollständig zurückbilden. Entscheidend sind die frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren, konsequente Prävention, nicht-medikamentöse Maßnahmen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflege, Therapeuten, Patienten und Angehörigen. Das am Klinikum Stuttgart entwickelte „Aktiver“-Programm konnte in der PAWEL-Studie zeigen, dass bis zu 40 % der Delirien verhindert werden können.Ziel des AKTIVER-Teams am Klinikum Stuttgart ist es, das Delirrisiko zu senken, ein Delir frühzeitig zu erkennen und entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten. Speziell ausgebildete Pflegefachkräfte helfen, indem sie delirgefährdete Patienten und Patientinnen und Patienten im Delir ab 65 Jahren identifizieren. Folgenübersicht:01:05 Was ist ein Delir und wodurch wird es ausgelöst?02:40 Delir oder Demenz – worin liegt der Unterschied?04:20 Welche Symptome hat ein Delir?05:39 Welche Folgen hat ein unbehandeltes Delir?07:21 Wie wird ein Delir behandelt?09:52 Wer ist besonders gefährdet und wie funktioniert Prävention?11:14 Delirprävention beginnt vor dem Krankenhausaufenthalt13:27 Welche Rolle spielt die Pflege bei der Erkennung?14:13 Was können Angehörige tun?15:44 Welche Rolle spielen Medikamente und Angehörige?17:48 Wie kann die Umgebung Orientierung geben?19:02 Was ist die neue S3-Leitlinie zum Delir?22:28 Welche Bedeutung hat die S3-Leitlinie für die Praxis?24:45 Welche Medikamente sollten vermieden werden?26:47 Wie werden Mitarbeitende geschult?28:37 Wie geht es mit der Delirprävention weiter?29:14 Was macht das „Aktiver“-Team?34:18 Wie erfolgreich ist das Programm?36:51 Wie wird das Programm weiterentwickelt?38:42 Was passiert nach einem Delir bzw. nach der Entlassung?Links:Aktiver-Team im Klinikum Stuttgart (Delirprävention)AKTIVER | Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere | Klinikum StuttgartKlinik für Psychiatrie und Psychotherapie für ÄltereStartseite | Psychiatrie und Psychotherapie für Ältere | Klinikum StuttgartS3-Leitlinien Delir:AWMF LeitlinienregisterPatientenleitlinie Delir:Leitlinie A4.inddHat Dir die Folge gefallen?Dann: Vielen Dank für Deine positive Bewertung und das Teilen des Podcast.Redaktion/Moderation: Tobi GrosserMusik & Sounddesign: Phil Mönch
  • 10. Coffeetalk: Mehr als Medikamente – Die Welt unserer Krankenhausapotheke

    32:22||Season 1, Ep. 10
    „Was man auch merkt in der Krankenhausapotheke, das sind einfach auch Menschen mit viel komplexeren Erkrankungen, die dann komplexere Therapien auch erfordern.“ Mit diesen Worten beschreibt Michelle Sörensen, Apothekerin am Klinikum Stuttgart, warum die Arbeit in einer Krankenhausapotheke weit über die klassische Arzneimittelversorgung hinausgeht.In dieser Folge des 07HEALTH Coffeetalk Podcasts spricht Estelle Sechtin mit Michelle Sörensen über einen Bereich, der für Patient:innen oft unsichtbar bleibt und dennoch täglich einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung leistet. Gemeinsam sprechen sie über den Arbeitsalltag in der klinischen Pharmazie, die Herstellung individueller Arzneimittel, die Begleitung komplexer Therapien und die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften. Außerdem geht es um Innovationen wie Zelltherapien und Künstliche Intelligenz sowie darum, warum Präzision, Teamarbeit und Verantwortung in der Krankenhausapotheke untrennbar zusammengehören.Eine Folge über Hightech-Medizin, interprofessionelle Zusammenarbeit und die Menschen hinter den Medikamenten, die jeden Tag dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgt werden.Folgenübersicht:00:00: Einführung in die Welt der Krankenhausapotheke und Michelles Weg zur klinischen Pharmazie01:08: Warum die Krankenhausapotheke ganz anders ist als viele vermuten und welche Aufgaben dort täglich übernommen werden03:50: Individuelle Arzneimittelherstellung, komplexe Therapien und warum Präzision hier unverzichtbar ist06:45: Die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften – und weshalb Teamarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor ist09:55: Von Krebstherapien bis klinische Studien: Einblicke in besondere Aufgaben der klinischen Pharmazie12:45: Künstliche Intelligenz, moderne Technologien und wie Innovationen den Arbeitsalltag verändern15:45: Was viele Menschen über die Krankenhausapotheke nicht wissen und welche Fähigkeiten den Beruf besonders machen18:20: Teamkultur, persönliche Erfahrungen und warum Michelle jeden Tag gerne zur Arbeit kommt20:45: Abschlussfragen, Karriere im Klinikum Stuttgart und warum sich ein Blick hinter die Kulissen der Krankenhausapotheke lohnt.Links: Aktuelle Stellenangebote | Karriere | Jobs | Klinikum StuttgartStartseite | Apotheke | Klinikum StuttgartRedaktion & Moderation: Estelle SechtinMusik & Sounddesign: Phil Mönch